Helfen ist ein gutes Gefühl

+
Traumjob in der ambulanten Pflege: Svenja Karl absolviert eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin bei der AWO Nordhessen.

Ich liebe meinen Job und möchte nie wieder etwas anderes tun“, sagt Svenja Karl. Seit Mai absolviert sie bei AWO mobil Kassel, dem ambulanten Pflegedienst der AWO Nordhessen, eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin.

Selbstverständlich ist das nicht. Denn als alleinerziehende Mutter eines vierjährigen Sohnes ist die 37-Jährige zeitlich stark eingeschränkt. Um auch jungen Eltern eine solche Ausbildung zu ermöglichen, bietet die AWO Teilzeit-Unterricht an.

Download

pdf der Sonderseite Pflegedienste stellen sich vor

Sie sei dankbar, dass die AWO flexible Lösungen für Eltern ermöglicht, sagt Svenja Karl. Sei es beim Unterricht an der AWO-Altenpflegeschule, der beim Teilzeit-Ausbildungsgang nur bis 13.15 Uhr stattfindet, oder bei den Praxisblöcken, bei denen sie wöchentlich 25 Stunden arbeitet. Auch an Wochenenden und Feiertagen werde sie nicht eingeplant. „Die Teilzeit-Ausbildung zum Altenpflegehelfer bieten wir bereits seit mehreren Jahren erfolgreich an“, berichtet Kerstin Müller-Bücken, Leiterin der AWO-Altenpflegeschule in Kassel. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liege der AWO am Herzen. „Es wäre doch schade, wenn eine Ausbildung lediglich an den Arbeitszeiten scheitert.“

Svenja Karl sagt, sie habe bei AWO mobil ihren Traumberuf gefunden. „Ich kann Menschen helfen, so lange wie möglich in ihrem Zuhause wohnen zu bleiben. Das gibt mir ein gutes Gefühl.“ Natürlich habe sie vor ihren ersten Einsätzen ein wenig Berührungsängste gehabt. Die seien aber schnell verflogen: „Man muss mit den Senioren viel reden, immer mit ihnen in Kontakt bleiben. Dann klappt alles von ganz allein.“

Nach ihrer Ausbildung wird Svenja Karl weiter im mobilen Pflegedienst arbeiten. Und nicht nur das: Sie möchte eine weitere Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren. An der AWO-Pflegeschule ist das ab dem kommenden Jahr auch in Teilzeit möglich. „Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein“, sagt Svenja Karl, die hofft, auch andere Alleinerziehende zu motivieren: „Man kann alles schaffen. Man muss es nur machen.“ (pdf)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.