Fest ohne Stress

Herbstausstellung: Hausfrauenverband gibt Tipps für ein entspanntes Weihnachten

Gut beraten: Waltraud Diegel (von links) macht sich vor Weihnachten nur wenig Stress, die Infos von Gudrun Heuser, Elke Meyer und Kerstin Stein-Lenz vom Hausfrauenverband nimmt sie dennoch gern an. Foto: Beutner

Kassel. Die Weihnachtszeit kann stressig sein, das wissen alle, die zwischen Geschenkekauf und Plätzchenbacken auch noch die alltäglichen Dinge erledigen müssen. Der Hausfrauenverband Kassel verspricht Abhilfe: Auf der Herbstausstellung informiert er darüber, wie Weihnachten ohne Hektik über die Bühne gehen kann.

Auch Waltraud Diegel aus Edertal informierte sich am Stand der Damen, obwohl sie und ihr Mann sich „schon lange keinen Weihnachtsstress mehr machen“. Ihre drei Kinder sind aus dem Haus, Geschenke bekommen nur noch die vier Enkel. Sie lädt ihre Familie zwar zum Essen ein, aber „da bringt jeder etwas mit“. Damals, im Berufsleben, sei es aber nicht immer einfach gewesen, nebenher das Weihnachtsfest zu organisieren.

„Da hilft nur gute Planung“, weiß Hauswirtschaftsmeisterin Gudrun Heuser vom Hausfrauenverband. Vor allem das Weihnachtsessen sei oft ein Stressfaktor. Ein Stollen etwa könne schon jetzt gebacken werden. Wenn er gut durchziehe, schmecke er ohnehin besser. Zudem könnten Weihnachtskarten bereits geschrieben, Pakete gepackt werden. Für alle, denen der Weihnachtsstress über den Kopf wächst, haben die erfahrenen Damen einen generalstabsmäßigen Zeitplan ausgeklügelt.

In der ersten Dezemberwoche könne zum Beispiel das Festtagsmenü vorgekocht und eingefroren werden, die Speicherkarten für die Kamera besorgt und der Tannenbaum gekauft werden.

In der zweiten Woche werde es Zeit, die Karten abzuschicken, empfehlen die Hausfrauen, auch die Hausapotheke sollte vervollständigt werden – schließlich seien die Geschäfte dieses Jahr an vier Tagen hintereinander geschlossen.

In der Woche vor Weihnachten sollten Aufgaben verteilt und das Haus geputzt werden. Für die Tage vor Heiligabend bliebe dann nur noch, das Essen vorzubereiten. Da kann ja fast nichts mehr schiefgehen.

Wer jetzt noch nicht in Festtagsstimmung ist, sollte die Weihnachtshalle der Herbstausstellung besuchen: Noch bis zum 9. November kann man sich dort mit Christbaumschmuck eindecken, den ersten Glühwein trinken oder den passenden Schmuck zum Festtagsoutfit finden.

Preise und Öffnungszeiten

Die Herbstausstellung findet in den Messehallen, Damaschkestraße 55, statt. Sie ist noch bis Sonntag, 9. November, täglich zwischen 9.30 und 18 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet für Erwachsene sechs Euro, ermäßigt fünf Euro. Ein Nachmittags-Ticket ab 14.30 Uhr ist für vier Euro erhältlich, eine Familienkarte (zwei Erwachsene und 1-4 Kinder bis 14 Jahre) kostet zehn Euro.

Kinder zwischen sieben und 14 Jahren zahlen zwei Euro, für Kinder bis sechs Jahre ist der Eintritt frei. Sie können auf der Ausstellung kostenlos betreut werden. Der Eintritt für Schulklassen kostet je Kind zwei Euro.

Infos: www.herbst-ausstellung.de

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