Einen Monat später

Herkules endlich geöffnet - langer Winter verzögerte Saisonstart

Überragend: Der Herkules mit der begehbaren Pyramide bietet faszinierende Ausblicke. Nach dem außergewöhnlich langen Winter ist Kassels Wahrzeichen ab heute wieder für Besucher geöffnet. Foto:  Fischer

Kassel. Endlich ist der Frühling auch oben am Herkules angekommen. Die letzten Schnee- und Eisreste, die sich hartnäckig gehalten haben, sind getaut. Bis zum Wochenende war es noch empfindlich kalt. Damit ist es jetzt vorbei.

„Ab sofort ist der Herkules wieder für Besucher geöffnet“, sagt Lena Pralle, die Sprecherin der Museumslandschaft Hessen Kassel. Im Besucherzentrum hatte es immer wieder Anfragen gegeben. Wer hierher kommt, will natürlich auch auf den Herkules. Das wäre bislang aber zu gefährlich gewesen. Während es unten in der Stadt längst getaut hat, ist es auf knapp 600 Metern immer etwas kälter. Die Treppen zur Besucherplattform auf Höhe der Pyramide waren noch vereist. Gestreut wird hier nicht, um den empfindlichen Tuffstein zu schonen. Deshalb wäre es zu gefährlich gewesen, die Tore zum Herkules schon früher zu öffnen.

Wasserspiele im Mai

Dieser Winter war außergewöhnlich, denn an einen so späten Start in die Saison kann sich bei der Museumslandschaft niemand erinnern. In genau zwei Wochen beginnen am 1. Mai (14.30 Uhr) die Wasserspiele. Zwei Monate später könnte der Bergpark mit dem Herkules und den Wasserspielen Weltkulturerbe sein. Ende Juni findet die Jahrestagung des Welterbe-Komitee der Unesco in Phnom Penh (Kambodscha) statt. Dort soll die Entscheidung fallen.

Unabhängig davon gehen die Sanierungsarbeiten am Herkules und den Kaskaden weiter. „Durch den langen Winter ist einiges liegen geblieben“, sagt Bauleiter Thomas Täschner vom Hessischen Baumanagement. Mit einiger Verzögerung könne man jetzt die geplanten Erkundungsbohrungen an der Ostseite des Oktogon (Richtung Stadt) fortsetzen.

Nach Auswertung der Bohrungen könne man absehen, wie groß der Sanierungsbedarf in diesem Bereich ist. Was der Winter an neuen Schäden hinterlassen habe, könne er noch nicht sagen. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.

Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet

Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet © HNA/Fischer
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet © HNA/Fischer
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
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Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet © HNA/Fischer
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet
Herkules: Plattform für Besucher nun geöffnet © HNA/Fischer

Das Gerüst, das man von der Stadt aus am Herkules sieht, wird jedenfalls noch eine ganze Weile gebraucht. Ziel sei es, die Sanierung im Jahr 2015 abzuschließen. Bislang sind dafür 30 Millionen Euro veranschlagt, die das Land bezahlt.

Öffnungszeiten Herkules: dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr. Eintritt 3 Euro, bis 18 Jahre frei.

Sanierungen am Herkules von den 50er-Jahren bis heute

Im September 1952 wurde der Kopf des Herkules zur Reparatur in die Pyramide heruntergelassen. © 
Einrüstung des Herkules 1952. © Kurt Sandrock
Bauarbeiten im Jahr 2003 © 
Bauarbeiter neben der Hand der Herkules-Statue. Das Repro des Bildes stammt aus dem Jahr 2004. Wann es aufgenommen wurde ist nicht bekannt. © HNA
Herkules-Baustelle 2007: Besucherplattform wird geöffnet. © Fischer
Die Restaurierungsarbeiten am Herkules verzögern sich im Herbst 2007 wegen größerer Schäden als angenommen. Bauführer Hendrik Schneider und Satya Haar arbeiten an der Figur. © 
Kran am Herkules im Jahr 2006. © 
Martin Gümpel (Firma Kronibus Bau, Kassel) beim Herausstemmen eines Fensterrahmens, mit Blick auf Kaskaden und Schloss Wilhelmshöhe im Jahr 2006. © Schoelzchen
Der abgeschraubte Kopf des Herkules schwebt am Mittwoch (18.10.2006) in Kassel am Seil an Schloss Wilhelmshöhe vorbeil. Denkmalschützer trennten das 1,55 Meter hohe Haupt der Statue ab, um den aus Kupferblech bestehenden Helden restaurieren zu können. Erst zum zweiten Mal in seiner fast 300-jährigen Geschichte musste das Haupt der gut acht Meter hohen Statue zur Sanierung entfernt werden. © dpa
Gerüst an oberster Plattform in 2007. © 
Mai 2008: Heinz Wirdl, Projektleiter HBM Hessisches Baumanagement mit einem Fuß der Statur. © Schoelzchen
Tag der offenen Baustelle am Herkules in 2009: Gruppenführung unter dem Oktogon. © Koch
Sanierung im Jahr 2010. © 
Sanierung im Jahr 2010. © 
Sanierung im Jahr 2010. © 
Sanierung im Winter 2010. © 
Blick auf das neue Besucherzentrum am Herkules im Frühjahr 2011. © Koch
Die neuen Tuffsteine werden im April 2011 aufgeraut. © 
In den Raum unter der Pyramide werden 2011 riesige Scheiben engesetzt. © Koch

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