Auflage limitiert auf 500 Exemplare

Herkules-Briefmarke wirbt für Kasseler Stadtjubiläum 2013

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Im Original ist sie kleiner: Dieter Josefiak von der Deutschen Post (von links), Urheberin Kerstin Schubert, Hubert Henselmann von Kassel Marketing und OB Bertram Hilgen präsentieren das Abbild der Sondermarke.

Kassel. „Als Erstes hört man etwas über den Herkules, auch wenn man sonst noch nichts von Kassel kennt“, sagt Kerstin Schubert. Sie ist Mediendesignerin. Vor 22 Jahren ist sie nach Kassel gezogen.

Und sie hat die Briefmarke entworfen, mit der auf dem Postweg für das Kasseler Stadtjubiläum geworben werden kann. Am Dienstag stellte Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit Dieter Josefiak von der Deutschen Post die Marke vor.

Auf der Briefmarke ist der Herkules als Schwarz-Weiß-Foto abgebildet. Daneben steht in pinkfarbener, moderner Schrift „Kassel 1100“ sowie die Zahlen 913 und 2013, die für je 100 Jahre Stadtgeschichte stehen. Jeweils dahinter zeigen Pfeile nach rechts, zukunftsweisend. In schnörkelloser Schrift lädt der Aufruf „Wir sehen uns zum Stadtjubiläum“ zu den Feierlichkeiten zur 1100-Jahr-Feier ein.

„Das ist ein besonderer Tag für uns“, sagt Peter Schleinitz, Vorsitzender des Briefmarkenvereins Kassel. Verständlich, denn die Marke erscheint mit einer Auflage von nur 500 Stück. Das könnte sie für Sammler interessant machen. Ob es eine zweite Auflage geben wird, ist noch nicht klar.

Die Briefmarke hat einen Wert von 55 Cent. Zum Preis von einem Euro ist sie ausschließlich in der Tourist-Information im Kasseler Rathaus erhältlich.

Die Entscheidung, ob es zum Stadtjubiläum eine zweite offizielle Marke geben wird, liegt beim Bundesfinanzminister. Über einen entsprechenden Antrag aus dem Jahr 2007 wird voraussichtlich zum Jahresende entschieden.

Von Ilona Polk

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