Herzklopfen am Herd: Vox dreht „Das perfekte Dinner“ in Kassel

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Beim Aperitif: Daniela Ludwig (von links) mit ihren Gästen und Mitbewerbern Ancela Heller, Robert Dijkema (alle Kassel), Stefan Textor (Dörnhagen) und Claudia Boerner (Vellmar). Kameramann Alex Stöve gehört zum elfköpfigen Team der Produktionsfirma ITV Studios, das die Folgen in und um Kassel eine Woche lang aufzeichnet. Das Menü und die Tischdekoration durften wir vorab nicht zeigen.

Kassel. Daniela Ludwig hat die Bude voll: Vier unbekannte Menschen drängen sich um den Tisch ihrer Wohnung an der Parkstraße und wollen von der 28-Jährigen bekocht werden. Für die Gäste hat sie sich festlich ins kleine Schwarze geworfen. Die Stimmung ist angespannt und locker zugleich.

Nicht nur die Aussicht auf ein Dreigangmenü sorgt in der Runde für Erwartungsfreude, sondern auch die sieben Fernsehleute des Kölner Senders Vox, die zusätzlich in den Räumen herumwuseln. Eine Woche lang werden die Fünf ihre Koch- und Gastgeberqualitäten im Fernsehen unter Beweis stellen - in der Reihe „Das perfekte Dinner“.

Jeden Tag lädt ein anderer Kandidat zu sich nach Hause ein, lässt die Mitstreiter und das Fernsehpublikum in Töpfe und Wohnungsecken schauen. Am Ende des Abends geben die Gäste jeweils ihre Benotung über das Gebotene ab.

Daniela Ludwig als erste Gastgeberin war auch nach dem Dreh am Montag, der bis Mitternacht dauerte, noch ganz entspannt. „Das ist eine sehr lustige Gruppe“, sagte sie und war erleichtert, dass ihre Menüfolge störungsfrei geklappt hat. „Jetzt kann ich den Rest der Woche richtig genießen.“ Hauptsächlich „um Spaß zu haben“ hatte sie sich aus einer Laune heraus beworben - weil sie gerne kocht und isst und ein Fan der Vox-Serie ist. „Das ist spannend, welche unterschiedlichen Charaktere da aufeinander treffen“, meint die Bankkauffrau, die bei der Stadtsparkasse Grebenstein arbeitet.

Service:

Die Folgen mit Teilnehmern aus Kassel und Umgebung werden voraussichtlich vom 26. bis 30. März auf Vox ausgestrahlt.

Mit wem sie es fünf Tage lang zu tun hat, erfuhr sie am Montag erst an der Wohnungstür. Schon unten am Hauseingang wurden die Gäste vom TV-Team mit Mikrofonen verkabelt, damit die Empfangsszenen so spontan wirkend gefilmt werden konnten, wie es ein Fernsehauftritt eben zulässt.

Als Hauptgang hatte Daniela Ludwig Rinderfilet aufgetischt. Kameraleute waren bereits dabei, als sie am Vormittag die Zutaten für ihr Menü einkaufte und später alles vorbereitete. Ihre Freundin Daniela Altmeyer half beim Schnippeln, Schwester Svenja Ludwig legte Hand an bei der Dekoration. Aus dem Nachlass der Oma hatten sie erst mal einen großen Tisch aufgestellt, damit alle Esser bequem Platz finden. Wer das Sammelsurium an Technik gesehen hat, das die TV-Leute in der 68-Quadratmeter-Wohnung verstreut haben, der staunt, wie all das bei der Fernsehausstrahlung unsichtbar werden kann.

Von einem „sehr harmonischen, tollen Abend“ schwärmte anschließend Stefan Textor. Der 28-Jährige aus Dörnhagen war am Dienstag dran und hatte sich deswegen als erster verabschiedet. Textor ist Sommelier und Weinhändler, und so war es für ihn Ehrensache, „mit vielen Gläsern auf dem Tisch“ das Thema Wein in den Vordergrund seines Menüs zu stellen.

Welches Menü den meisten Anklang gefunden hat, werden die fünf Mitstreiter am Ende dieser Woche wissen - die Fersehzuschauer erst zweieinhalb Monate später.

Von Axel Schwarz

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