Das Gesundheitsinterview mit Hörakustikmeister Dennis Ratke

Schwerhörig? Das muss nicht so bleiben – denn heutzuta ge gibt sehr moderne Lösungen im Bereich Hörgeräte. Und mithilfe des Terzo-Gehörtrainings kann die Hörleistung signifikant verbessert werden. Foto: Hess Hören

Gezieltes Training für besseres Hören. Die Experten von Hess. Hören bieten in 13 Filialen qualifizierte Hilfe an.

Wenn es zunehmend schwerer fällt, Gesprächen zu folgen und Hintergrundgeräusche stören, wenn in Gruppengesprächen die Konzentration nachlässt oder man gerade in den Abendstunden den Eindruck hat, dass die Aufmerksamkeit sinkt, sowie das ganztägige Tragen des Hörgerätes anstrengt – dann ist es höchste Zeit zu handeln und durch eine Terzo-Gehörtherapie das Hören und auch das Verstehen in diesen schwierigen Hörsituationen zu erleichtern. Wie das funktioniert und was es mit der Terzo-Gehörtherapie auf sich hat, darüber sprachen wir mit Dennis Ratke, Hörakustikmeister, Ausbilder und Filialleiter von Hess Hören in Gudensberg.

Herr Ratke, was genau ist eine Terzo-Gehörtherapie? 

Die Terzo-Gehörtherapie ist ein gezieltes Hörtraining und kann die Hörleistung wieder verbessern. Das auf diese besondere Art trainierte Gehör ermöglicht bessere Ergebnisse bei der Anpassung eines Hörgeräts, weil der Träger Unterschiede von Geräten und Einstellungen besser heraushören kann. Die Terzo-Gehörtherapie gibt es seit 2006 und die Firma Hess Hören Hörgeräte bieten sie als alleiniger Hörakustiker in Kassel und Umgebung an. Dank des Hörtrainings verschwinden die Hörgeräte nicht in der Schublade.

Wie lange dauert eine solche Therapie, muss sie eventuell wiederholt oder aufgefrischt werden?

Die Dauer einer solchen Therapie liegt zwischen 14 und 21 Tagen. In einer detaillierten Gehöranalyse wird von unseren speziell geschulten Mitarbeitern ein individueller Trainingsplan erstellt. Das Training wird bequem von Zuhause aus durchgeführt und dauert täglich etwa eine Stunde. Eine erneute Wiederholung ist nicht notwendig. Wichtig ist jedoch das permanente Tragen der Hörgeräte. Die Gehörtherapie unterscheidet sich damit ganz wesentlich von der klassischen Hörgeräteversorgung.

Ist es möglich, dass Betroffene nach erfolgreich absolvierter Therapie auf Hörgeräte verzichten können?

Nein. Das Tragen der Hörgeräte ist sehr wichtig. Empfohlen wird eine Tragezeit von 10 bis 14 Stunden pro Tag. Während der Therapie geht es darum, die Hörfilter aufzubauen, um störende Hintergrundgeräusche besser ausblenden zu können. Des Weiteren erreichen wir mit der Therapie ein entspannteres Tragen der Hörgeräte. Und: Bereits innerhalb weniger Wochen wird das Gehör geschult und verbessert sich – ähnlich wie die Muskeln eines untrainierten Athleten. Im Anschluss an die Therapie findet eine umfassende Beratung statt, bei der Vergleichshörgeräte angepasst werden können.

Gibt es Einschränkungen, die dazu führen, dass die Therapie nicht angewendet werden kann, beziehungsweise nicht zielführend ist?

In der detaillierten Gehöranalyse können wir genauer beraten, welches Ziel erreicht werden kann. Bei Krankheiten, wie beispielsweise einer fortgeschrittenen Demenz, sind die Erfolgsaussichten jedoch eingeschränkt. Bei anderen Erkrankungen wie etwa Tinnitus ist die Therapie hingegen sogar empfehlenswert. (veg)

Kontakt:

Persönlich in 13 Filialen in Kassel, Baunatal, Vellmar, Lohfelden, Kaufungen, Gudensberg und Hessisch Lichtenau für Sie da. Eine detaillierte Übersicht finden Sie auf der Homepage von Hess Hören.

Oder melden Sie sich telefonisch über die Hess Service Nummer:

Tel. 0800 154 630 0 

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