Gomez trifft im Auestadion

Kassel. Endlich gibt es bei einem großen Fußballturnier auch ein kontinuierliches Public Viewing in Kassel. Der KSV Hessen Kassel hat am Mittwochnachmittag mitgeteilt, alle Spiele der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine mit deutscher Beteiligung auf der Videowand im Auestadion zu übertragen.

"Nach Prüfung aller Anforderungen haben wir uns schnell dazu entschlossen, das Event in unser Wohnzimmer zu holen", sagt Jens Rose. In den nächsten Wochen werde es Gespräche mit Sponsoren und Partnern geben, auch eine UEFA-Lizenz ist erforderlich. "Das ist aber keine Hürde", sagt Rose.

Update

Diese Meldung wurde um 20 Uhr aktualisiert

Dem KSV-Vorstandsmitglied ist es zu verdanken, dass im vergangenen Jahr überhaupt eine Videowand anlässlich der deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Auestadion fest installiert wurde. Land, Stadt und KSV Hessen Kassel haben dafür zusammen 400.000 Euro investiert.

"Wir haben viel Geld lockergemacht, da muss man die Wand auch vernünftig nutzen", sagt Rose. Zudem sei die Qualität sehr gut.

Das Public Viewing zur Europameisterschaft im Auestadion zeige, dass die Anschaffung der Videowand eine sinnvolle Entscheidung war, sagt Petra Bohnenkamp, Sprecherin der Stadt Kassel. Die Stadt werde den KSV über das Sportamt organisatorisch beim Public Viewing unterstützen.

Geöffnet werden die Haupt- und die Osttribüne. Sollte die Nachfrage der Zuschauer größer sein, könne man auch noch die Nordkurve öffnen, sagt KSV-Pressesprecher Torsten Pfennig.

Fünf Euro für drei Spiele

Eintritt wird für das Public Viewing erhoben. "Es wird sich aber nur um einen symbolischen Eintrittspreis handeln", sagt Vorstandsmitglied Bernd Mart. Laut Jens Rose soll es für die Vorrunde eine gemeinsame Eintrittskarte für alle drei Spiele der deutschen Mannschaft geben, die fünf Euro kostet. Das Ticket wird im Vorverkauf bei der KSV-Geschäftsstelle angeboten.

Rose geht davon aus, dass das Angebot zur EM in Kassel ein wirtschaftlicher Erfolg wird. Wenn nur 1000 Zuschauer zum Public Viewing ins Auestadion kämen, dann schreibe der KSV als Veranstalter schon eine schwarze Null.

Das erste Spiel der deutschen Mannschaft findet am Samstag, 9. Juni, gegen Portugal in Lwiw (Ukraine), das Spiel gegen die Niederlande am Mittwoch, 13. Juni, in Charkow (Ukraine) und das Spiel gegen Dänemark am Sonntag, 17. Juni, wieder in Lwiw statt.

Von Ulrike Scherb

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