Defizit bei fünf Millionen Euro

Hessentag endet mit Rekord: 1,83 Millionen Gäste kamen nach Kassel

Kassel. Der 53. Hessentag endete mit einem Besucherrekord. Bis Sonntag waren 1,83 Millionen Gäste an den zehn Tagen nach Kassel gekommen. Allein an diesem Wochenende sollen es noch einmal 430.000 werden.

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Den bisherigen Rekord hatte der Hessentag in Oberursel (2011) mit knapp 1,4 Millionen Besuchern gehalten. In Kassel war mit maximal 1,5 Millionen gerechnet worden. Der Sonntag, 16. Juni, und der Samstag, 22. Juni, waren mit 270.000 Menschen die besucherstärksten Tage, die je ein Hessentag erreicht hat.

Dass sich die befürchteten Verkehrsbehinderungen während der Festtage in Grenzen hielten, lag aus Sicht der Stadt daran, dass über 50 Prozent der Gäste mit Bus und Bahn anreisten. Wegen der starken Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sei zu jeder Zeit genug Platz auf den Hessentagsparkplätzen am Buga-Gelände gewesen, sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen.

Wie sich der Hessentag auf die Stadtkasse ausgewirkt hat, soll bis nach den Sommerferien ausgewertet werden. Hilgen geht aber nach bisherigem Stand davon aus, dass das kalkulierte Defizit von fünf Mio. Euro eingehalten werden kann. Dem gegenüber stünden Landeszuschüsse von 5,5 Millionen Euro für städtische Infrastrukturprojekte (etwa für die Grimm-Welt).

Ein Video vom heutigen Hessentagsumzug

Auch sonst hatte es wenig Probleme gegeben. Beim Beschwerdetelefon zum Hessentag, das viele Anrufer auch nur für Informationen nutzten, sind insgesamt 100 Beschwerden eingegangen. „Dies sind für die Größe des Festes ziemlich wenig“, sagte der Hessentagsbeauftragte des Landes, Heinrich Kaletsch. Die Polizei registrierte über die Festtage hinweg keinen Anstieg von Straftaten.

Zudem wünscht sich Hilgen, dass das Auestadion künftig häufiger als Konzertarena genutzt wird. Als solche habe sie sich nun bewährt.

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