Gastronomie erwartet gutes Geschäft - Erste Häuser sind bereits ausgebucht

Hessentag füllt die Hotels

Anna Homm, Dehoga-Geschäftsführerin. Archivfoto: privat/nh

Kassel. Hotels und Gaststätten in Kassel sehen einem lukrativen Sommer entgegen: Bis zu einer Million Besucher, darunter auch Übernachtungsgäste, werden zum Hessentag in der Zeit vom 14. bis 23. Juni in Kassel erwartet.

Schon jetzt macht sich das Großereignis bei den Buchungen bemerkbar. Einige Hotels in der Innenstadt wie das Stadthotel, das Hotel Chassalla, das Hotel Lenz und der Deutsche Hof sind für die Hessentagswoche gut gebucht und zum Teil sogar voll, sagt Angelika Hüppe, Geschäftsführerin von Kassel Marketing. Das Stadthotel an der Treppenstraße und damit nah an der Hessentagsmeile sowie das Hotel Froschkönig in Waldau haben schon alle Betten belegt.

Auch die Nachfrage nach Ferienwohnungen sei für die Zeit der Festwoche bereits groß. Vor allem Aussteller und Gruppen wohnten während des Hessentags in Kassel gern in Ferienwohnungen, sagt Hüppe.

Einen besonderen Anstieg der Buchungen zu den Höhepunkten der insgesamt 1000 Veranstaltungen während der Festwoche, wie die Konzerte von den Toten Hosen (16. Juni), David Garrett (18. Juni) oder Peter Maffay (20. Juni) kann nach HNA-Recherchen zum jetzigen Zeitpunkt keiner der Hoteliers feststellen. „Die herausragenden Events spielen bei den Buchungen noch keine auffallende Rolle“, sagt Dennis Hühn, stellvertretender Direktor des Ramada Hotels an der Stadthalle. Darüberhinaus haben in seinem Haus lediglich zwei Gruppen ausdrücklich für die Hessentagswoche gebucht.

Oftmals zahlen die meisten Hotelgäste im Juni deutlich mehr pro Doppelzimmer als momentan. Das Stadthotel beispielsweise weist im Internet sogar darauf hin: Doppelzimmer Standard: 102 Euro, Preis zum Hessentag: 159 Euro inklusive Frühstücksbuffet.

Dass es erhöhte Hessentagstarife gebe, weist Hühn von sich: „Das ist die höhere Rate, die für den Juni normal ist.“

„Zum Hessentag werden erfahrungsgemäß viele Tagestouristen erwartet, die in Kassel nicht übernachten.“

Anna Homm, Hotel- und Gaststättenverband

Die Buchungen seien von Haus zu Haus sehr unterschiedlich, sagt Anna Homm, Geschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Bezirk Nord- und Ost-hessen. „Es wird in Kassel noch genügend Betten geben.“ Natürlich seien Veranstaltungen wie der Hessentag bei den Hoteliers beliebt. Andererseits könne man den Hessentag nicht mit einem Ereignis wie der documenta vergleichen. „Zum Hessentag werden erfahrungsgemäß viele Tagestouristen erwartet, die in Kassel nicht übernachten.“

Einige Hotels erhöhten zum Hessentag die Preise, sagt Homm. Das sei normal: „Preise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt.“ Beim Gros der Hotels und Restaurants seien die Preise aber konstant.

Lesen Sie im Internet mehr zum Hessentag unter http://zu.hna.de/hessentag

Von Christina Hein

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