Mobilfunkanbieter rüsten auf

Hessentag: Handynetze stoßen an ihre Grenzen

Während des Hessentags müssen Mobilfunknutzer in Kassel beim Telefonieren, Versenden von Kurznachrichten und dem Surfen im mobilem Internet mit Problemen rechnen.

Angesichts der erwarteten 150.000 Besucher täglich kann es beim Telefonieren, Versenden von Kurznachrichten und mobilem Internet zu Problemen und Verzögerungen kommen.

Mobilfunkanbieter kündigen zwar an, ihre Netze zu verbessern. Doch speziell bei Großveranstaltungen seien Probleme kaum zu verhindern.

Das KSV-Spiel am Sonntag war ein Vorgeschmack: 17.000 Menschen waren im Stadion. Viele telefonierten, twitterten und versendeten Fotos – zumindest soweit dies möglich ist. Denn die Mobilfunknetze gingen zeitweise in die Knie.

„Anruf fehlgeschlagen“, hieß es dann. Der Aufruf von Internetdiensten wie Facebook per Smartphone war langsam oder gar nicht möglich. Selbst im Umfeld des Stadions, hunderte Meter vom Geschehen entfernt, gab es mobiles Internet nur im Schneckentempo.

Das Problem: Wenn viele Menschen gleichzeitig Handys benutzen, stoßen die Mobilfunknetze an ihre Grenzen. Die Antennen haben nur eine begrenzte Kapazität. Unternehmen wie Telekom und E-Plus wollen deshalb die Leistung der Netze erhöhen.

Auf der sicheren Seite werden die Einsatzkräfte sein, die für Sicherheit und Ordnung während des Hessentags sorgen. Das Kasseler Unternehmen Netcom sponsere ein digitales Betriebsfunknetz, sagt Ingo Happel-Emrich, Pressesprecher der Stadt.

In das Netz seien alle wichtigen Einsatzstellen und Personen eingebunden, unter anderem Feuerwehr, Rettungsdienst, Hessentagsorganisatoren. Zusätzlich stehe den Einsatzkräften der Funk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zur Verfügung. Als weitere Sicherung seien zusätzliche Festnetzanschlüsse zu wichtigen Stellen gelegt worden.

Rubriklistenbild: © AP

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