Parkplätze an der Buga – Beleuchtete Fußwege

Hessentag: Navi ausschalten und Schildern folgen

Kassel. Es gibt zwei Empfehlungen für den Hessentag: Besucher sollten möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Und die Kasseler sollten ihre Fahrräder flott machen.

Denn: „Es ist keine Alltäglichkeit, wenn so viele Menschen in die Stadt kommen“, bereitet Verkehrsdezernent Christof Nolda auf das große Ereignis Landesfest vor. 1,5 Millionen Besucher werden während des zehntägigen Hessentags erwartet. Zum Vergleich: Die documenta 13 lockte an 100 Tagen 850.000 Gäste in die Fuldasstadt.

Das Navi ausschalten

Und noch ein wichtiger Tipp: Autofahrer, die Kassel zum Hessentag besuchen, sollten sich schon in Stadtnähe nicht mehr von einem Navigationsgerät leiten lassen, sondern der zum Teil dynamischen LED-Beschilderung, Radiodurchsagen und den Anweisungen von Ordnungskräften folgen.

Von Süden auf der A7 ankommende Gäste werden über die Bergshäuser Brücke auf der Südtangente zur Abfahrt Auestadion geleitet. Von dort geht es weiter zu den Hessentags-Parkplätzen, die entlang des alten Bundesgartenschaugeländes angeordnet sind. So fahren die Autos nicht in die Stadt, und die Besucher können zu Fuß beispielsweise die Landesausstellung in den Messehallen erreichen. Eine Parkplatz-Tageskarte kostet sieben Euro, ab 18 Uhr fünf Euro.

Heiko Lehmkuhl

Wohnmobile und Schausteller werden zum Parkplatz Schwanenwiese am Platz der Deutschen Einheit geleitet. Die Übernachtung kostet 14 Euro. Beim Verlassen der Parkplätze fahren die Besucherautos über den Platz der Deutschen Einheit. Die Leipziger Straße wird in diesem Bereich deshalb von zwei Spuren auf eine Fahrspur verengt.

Für die Wege zwischen Auestadion und Messehallen sowie Karlsaue und Auestadion steht ein kostenloser Shuttlebus zur Verfügung, der etwa alle sieben Minuten fährt, erläutert der stellvertretende Leiter des Straßenverkehrsamtes, Heiko Lehmkuhl. Der Auedamm ist deshalb für Autos gesperrt und nur für Berechtigte mit einer Ausnahmegenehmigung frei (Anträge für Durchfahrtsberechtigungen per E-Mail an: 2013@kassel.de). Eine attraktive Alternative ist übrigens eine Dampferfahrt mit dem Fuldataxi.

Damit Fußgänger an den Messehallen sicher die dann viel befahrene Straße an der Fulda-Aue überqueren können, wird in diesem Bereich eine Fußgängerbrücke gebaut. Auch an der Damaschkebrücke wird es eigens eine Fußgängerbrücke geben: Das Technische Hilfswerk baut in diesem Bereich eine Pontonbrücke über die Fulda.

Und damit auch die abendlichen Rückwege zum Beispiel nach Konzertbesuchen sicher sind, werden im Bugagelände und auch der Weg zu den Parkplätzen im Industriepark Waldau beispielsweise an der Metro mit LED-Lampen ausgeleuchtet, erläutert Lehmkuhl: „Besucher, die mit dem Auto anreisen, finden ein gutes Angebot mit betreuten Parkplätzen, beleuchteten Fußwegen und fußläufigen Entfernungen zu den Veranstaltungsorten.“ WEITERE ARTIKEL

Von Martina Heise-Thonicke

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