Zahlreiche kostenfreie Programmpunkte

Hessentag: Über 1000 Veranstaltungen

Tritt auf dem Königsplatz auf: Manfred Mann’s Earthband ist am 14. Juni auf dem Hessentag zu hören. Der Eintritt ist frei. Archivfoto:  nh

Kassel. Jetzt muss nur noch das Wetter schön werden. Beim Programm des Hessentags, der vom 14. bis 23. Juni in Kassel gefeiert wird, sollte jedenfalls für jeden Geschmack etwas dabei sein: Über 1000 Programmpunkte wird es auf dem Landesfest geben.  

Das erklärten Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Staatssekretär Michael Bußer, Sprecher der hessischen Landesregierung. Am Montag hatten Stadt und Land zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Medienpartnern ins Rathaus eingeladen. Das Programmheft zum Hessentag umfasst 180 Seiten.

Neben den Konzerten und Partys in der Rothenbachhalle und im Auestadion (Helene Fischer, 14. Juni, Die Toten Hosen, 16. Juni, Philipp Poisel und Maria Mena, 17. Juni), David Garrett, 18. Juni, Peter Maffay sowie Laith Al-Deen, 20. Juni, Unheilig, 21. Juni, und Die Ärzte, 23. Juni, wird es zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen auf den fünf Aktionsbühnen in der Innenstadt und in der Karlsaue geben. Und die kosten nichts.

„Ein großes Musikprogramm findet auf der Netcom-Bühne auf dem Königsplatz statt“, sagt Hilgen. Dort spielen auch Manfred Mann’s Earthband (14. Juni) und - wie es sich für einen Hessentag gehört - die Rodgau Monotones (18. Juni). Zudem seien viele regionale Künstler zu sehen und zu hören.

Als weiteren Programmhöhepunkt kündigte Hilgen zum Abschluss des Hessentages eine für Besucher kostenfreie Doppelaufführung der modernen Theaterinszenierung „Ginkgo“ der Gruppe „antagon“ am 21. und 22. Juni auf der Karlswiese an. Die Stadt Kassel wolle sich beim Hessentag als kulturorientierte Großstadt präsentieren, dafür sei diese Aufführung des Frankfurter Ensembles das beste Beispiel.

Das Programm, das von den Verantwortlichen auf die Beine gestellt wurde, sei ein „Kaleidoskop von ganz Hessen“, sagte Bußer. Ob nun Polizei, Kirchen, Bundeswehr, Hilfsdienste, Senioren oder Landfrauen: Organisationen, Verbände, Vereine und Initiativen aus ganz Hessen hätten über Monate an einem bunten und interessanten Programm gearbeitet.

Bußer machte besonders auf die Landesausstellung aufmerksam, die in den Messehallen mit 300 Ausstellern stattfindet. Dort wird es auch eine Ausstellung zum Besuch von US-Präsident John F. Kennedy vor 50 Jahren in Hessen geben. Apropos US-Präsident. „Wir wissen nicht, ob Obama nach Hessen kommt. Aber wir haben auch noch keine Absage“, sagte Bußer.

Hessische Hauptstadt

Auf alle Fälle kommen die hessischen Politiker während des Landesfests nach Kassel. Es werden eine Kabinettssitzung, Fraktionssitzungen und eine Bürgersprechstunde des Ministerpräsidenten stattfinden. „In dieser Zeit ist Kassel die Hauptstadt Hessens“, sagte Bußer.  

Wieviele Gäste, die nicht aus Hessen stammen, zum Landesfest kommen, und weitere Informationen zu den Veranstaltungen, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA.

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