Preise für jacobsblick, Georg. und Umlauf

Hessischer Schülerzeitungswettbewerb: Kasseler mischen ganz vorn mit

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Bei der Verleihung des Schülerzeitungspreises 2019 (von links): Brigitte Hirschler vom Kultusministerium, die Schülerzeitungsredakteurinnen von „Georg.“, Aurelie Ade, Josefine Beaumont und Sina Bigge, Felix Molchanov, Projektleiter Hessischer Schülerzeitungswettbewerb, sowie einer der Juroren, FAZ-Redakteur Matthias Trautsch. 

Während der Frankfurter Buchmesse wurden die Preise des Hessischen Schülerzeitungswettbewerbes verliehen - unter den Preisträgern sind zahlreiche Nachwuchsjournalisten aus Kassel.

Außerordentlich gute Nachwuchsjournalisten haben in Kassel Tradition. Auch in diesem Jahr sind sie wieder in großer Zahl ganz vorn mit dabei: Kasseler Schüler haben beim hessischen Schülerzeitungswettbewerb erneut Spitzenplatzierungen erreicht.

In der Abteilung Gymnasien wurde der „Georg.“ von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule zur zweitbesten Schülerzeitung Hessens gekürt. In festlichem Rahmen fand jetzt die Preisverleihung nicht nur während, sondern auch mitten im Geschehen der Frankfurter Buchmesse statt. Ausrichter war das ehrenamtliche Team der „Jugendpresse Hessen“.

In großer Zahl waren Kasseler bei der Bewertung von Einzelartikeln auf dem Siegertreppchen: Den besten Einzelartikel in der Kategorie „Umweltschutz nur freitags? – Wer schützt Planet Erde?“ hat Florentine Wiesmann von der Jacob-Grimm-Schule für ihre Schülerzeitung „jabobsblick“ mit dem Feature „Warten auf die Katastrophe“ geschrieben.

Auf Platz zwei kam in dieser Kategorie Josefine Beaumontvon der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule mit „Fridays for Future“. In der Kategorie „Europa im Wahljahr 2019 – ist unsere Zukunft europäisch?“ schrieb sich Lukas Joop von der JGS mit „Die EU in der Integrationskrise“ auf Platz zwei.

Den dritten Platz in der Kategorie „Investigativ, lokal, persönlich – Welche versteckten Geschichten findest du vor deiner Haustüre?“ belegten Jacqueline Ho und Lea Keßler von der Redaktion „Umlauf“ am Goethe-Gymnasium. Sie haben mit „Rot. Orange. Gelb. Grün. Blau. Lila. Bunt. #Pride“ ein Plädoyer für mehr Toleranz verfasst.

Platz zwei und drei der Kategorie Beste Schülerzeitung an Gymnasien gehen nach Kassel

Aber auch bei den Gesamtbewertungen schnitten die Nordhessen außerordentlich gut ab: Sowohl Platz zwei („Georg.“) als auch Platz drei („jacobsblick“) belegen sie in der Kategorie Beste Schülerzeitung an Gymnasien. In den drei vorausgegangenen Jahren war „Georg .“ jeweils auf den ersten Platz gekommen. Insgesamt hat die Zeitung beim Wettbewerb neun Mal einen Preis errungen. Betreut wird „Georg.“ von den Lehrerinnen Andrea Schulze Wilmert und Claudia Prauß.

Auf der Rückfahrt von Frankfurt nach Kassel, noch im Zug, so erzählt Andrea Schulze Wilmert, haben die jungen Redakteurinnen auf ihren Tablets fleißig an der Pressemitteilung zur Preisverleihung geschrieben: „Eine fundierte Recherche, aber auch Schreibstil und Gestaltung des Heftes sind wesentliche Kriterien für die Beurteilung. Klimawandel, Plastikmüll, Genmanipulation – das sind die Themen der aktuellen Ausgabe des Georg. Die Frage der Moderatorin Farnaz Nasiriamini, wie die Redaktion auf ihre Themen kommt, beantwortet Josefine: „Zu Beginn jeder Ausgabe überlegen wir, was uns interessiert, und diskutieren, was wir gerade für besonders wichtig halten. Und das sind diese Themen.“

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