Nun weihnachtet es: Märchenmarkt öffnet in Kassel seine Pforten

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Stimmungsvoller Lichterglanz: Das 18 Meter hohe Riesenrad ist eine neue Attraktion des Märchenweihnachtsmarkts. Die 14 Gondeln sind mit Kasseler Motiven gestaltet.

Kassel. Seid Montag geht es auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt rund. Und das im Wortsinn. Mit einem nagelneuen Riesenrad sorgt die Kasseler Schaustellerfamilie Nier auch für alle, die lieber am Boden bleiben, für einen Hingucker.

Die 14 Gondeln des 18 Meter hohen Riesenrads auf dem Friedrichsplatz sind mit Motiven aus Kassel verziert.

Auch der Herkules dreht so seine Runden über dem Märchenweihnachtsmarkt. Mit dem frisch vom Hersteller in Italien gelieferten Fahrgeschäft wird Bernd Nier künftig auch anderswo für Kassels Schönheiten von Orangerie bis Wilhelmshöhe werben.

Kurzclip: Der Weihnachtsbaum

Zunächst einmal wird der Märchenweihnachtsmarkt aber die Menschen hierherlocken. Kassel Marketing als Veranstalter rechnet wieder mit zwei Millionen Besuchern zwischen Königs-, Friedrichs- und Karlsplatz. Während der Hauptmarkt ab Montag geöffnet hat, zieht der Adventsmarkt vor der Karlskirche am Sonntag nach. Bis einen Tag vor Heiligabend können die Besucher sich in vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen.

Kurzclip: Der Königsplatz

Mit insgesamt 135 Buden und Ständen ist die Vielfalt nach Angaben von Kassel Marketing so groß wie in den Vorjahren. Vor allem im gastronomischen Bereich sei man stolz auf das abwechslungsreiche Angebot, sagt Markt-Organisatorin Andrea Behrens. Mit 18 Glühwein- und sieben Bratwurstbuden sind die Weihnachtsmarkt-Klassiker natürlich am stärksten vertreten. Aber auch an Schwälmer Kartoffelklößen, Raclette-Käse oder geflammtem Lachs kann man sich auf dem Märchenmarkt satt essen oder gar mit einer Rentierrolle oder einem Elch-Burger auf kulinarische Entdeckungsreise gehen.

Fotos: Der Weihnachtsmarkt in Kassel

Impressionen vom Märchenweihnachtsmarkt in Kassel

Wer glaubt, dass es auf dem Weihnachtsmarkt nur ums Essen geht, hat sich aber getäuscht: 43 Prozent der Marktbeschicker bieten nach Angaben von Kassel Marketing Kunsthandwerk an.

Kurzclip: Der Friedrichsplatz

Bevor die Geschenkesaison losgeht, hat sich ein Wunsch von Kassel Marketing schon erfüllt: Nach einem Aufruf in der HNA hatte Familie Weise ihre schön gewachsene Nordmanntanne aus dem Vorgarten als Weihnachtsbaum für den Königsplatz zur Verfügung gestellt. „Ein echter Traumbaum“, freut sich Organisatorin Andrea Behrens. Die Passanten seien voll des Lobes.

Das Prachtstück ist nicht allein: Über 600 Tannen, außerdem 30 Zentner Tannengrün und 60 Kubikmeter Hackschnitzel, sorgen für ein stimmungsvolles Ambiente auf dem Weihnachtsmarkt.

Von Katja Rudolph

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