Kostenlose Parkplätze und ein Dankeschön

HNA-Blutspendeaktion 2015: Das müssen Sie wissen

Auch in diesem Jahr rufen die HNA und der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes in Kassel zu einer Blutspendeaktion auf. Hier finden Sie alle wichtigen Fakten.

Wann kann man spenden?

Am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 11., 12., 13. und 14. August, zwischen 10 und 20 Uhr.

Wo wird gespendet? 

Im Regierungspräsidium Kassel, Steinweg 6. Während dieser vier Tage ist im Institut des DRK-Blutspendedienstes an der Mönchebergstraße keine Vollblutspende möglich, da das Team im Regierungspräsidium im Einsatz ist. Plasma- und Thrombozytenspenden laufen im Institut aber weiter.

Wo kann man parken? 

Die Parkhausgesellschaft der Stadt Kassel unterstützt die Aktion und reserviert den Parkplatz zwischen dem Schauspielhaus des Staatstheaters und dem Regierungspräsidium an den vier Tagen für Blutspender. Während der Spende können Spender ihr Auto dort kostenlos parken.

Gibt es auch ein Dankeschön für die Blutspender? 

Die Kurhessen-Therme unterstützt die Aktion auch in diesem Jahr und spendiert als Dankeschön eine Vier-Stunden-Gold-Karte (mit einem besonderen Schmankerl) für die Therme. Die Cineplex-Capitol-Kinos Kassel und Baunatal bedanken sich mit je zwei Kinokarten für das Engagement der Spender, die zwischen beiden Angeboten wählen können.

Wer bekommt das Blut? 

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Der gemeinnützige Dienst gibt das Blut zum Selbstkostenpreis an die Krankenhäuser weiter.

Wer darf Blut spenden?

Blut spenden dürfen alle gesunden Menschen zwischen 18 und 71 Jahren mit mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht. Erstspender sollten nicht älter als 64 sein. Blut spenden kann, wer in den vergangenen vier Wochen keinen Infekt und keine Durchfallerkrankung sowie keinen operativen Eingriff hatte. Zwischen zwei Blutspenden sollten mindestens 56 Tage Abstand liegen. Männer dürfen in der Regel sechsmal, Frauen viermal im Jahr spenden.

Welche Ausschlusskriterien gibt es?

Wer in den vergangenen vier Wochen Kontakt zu einem Infektionskranken hatte, wer sich zwischen 1980 und 1996 länger als ein halbes Jahr in England aufgehalten hat, und wer sich in England einer Operation unterzogen, beziehungsweise dort ein Blutpräparat bekommen hat, darf leider kein Blut spenden. Außerdem darf niemand spenden, der Gelbsucht oder Malaria hatte, beziehungsweise in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen ist. Auch Frauen, die schwanger sind oder noch stillen, sollten nicht zur Blutspende gehen.

Mal abgesehen davon, dass man mit der Blutspende etwas Gutes tut, welche Argumente sprechen noch dafür, zur Blutspende zu gehen?

Ein Gesundheits-Check ist Bestandteil der sogenannten Spendentauglichkeitsprüfung. Außerdem werden kostenlos die Blutgruppe und der Rhesus-Faktor bestimmt. Da auch der Hämoglobin-Wert kontrolliert wird, kann eine eventuelle Blutarmut entdeckt werden. Ebenso kann man feststellen, ob der Spender an Infektionskrankheiten leidet oder er zum Beispiel eine unentdeckte Leberentzündung durchgemacht hat. Auch Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen können bei einer solchen Untersuchung auffallen. Der Spender wird zudem benachrichtigt, wenn die Leberwerte auffällig sind oder ein Blutfaktor-Antikörper nachgewiesen wird, der bei Bluttransfusionen gefährliche Zwischenfälle verursachen kann. Für Spender werden die Kosten für eventuell nötige Bluttransfusionen auch dann bezahlt, wenn kein Kostenträger eintritt.

Gibt es Risiken für den Spender?

Durch die Kontrolle der Laborwerte und die Tauglichkeitsuntersuchung werden Risiken weitgehend ausgeschlossen. Schon bei geringsten Risiken werden die Spender im Zweifelsfall von der Blutspende zurückgestellt.

Bekommt man einen Blutspendeausweis?

Als erfolgreicher Erstspender erhält man nach drei bis vier Wochen neuerdings einen Blutspendeausweis in Kartenformat mit Datenchip zugeschickt. Darin finden sich alle Angaben zur Blutgruppe des Spenders und zum Rhesus-Faktor.

Den Blutspendeausweis sollte man stets bei sich tragen, weil er bei einem medizinischen Notfall schnelle gezielte Hilfe und zusätzliche Sicherheit bedeutet.

Auch Wiederholungsspender können den neuen Ausweis bei der HNA-Blutspendeaktion gleich mit beantragen.

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