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Kommentar: Warum der Studentenrekord gut für Kassel ist

Kassel. Nie zuvor haben so viele Menschen an der Uni Kassel studiert wie ab diesem Wintersemester. Der Ansturm sorgt für Engpässe, bei der Suche nach günstigem Wohnraum müssen sich die Studenten ins Umland orientieren. Warum die Entwicklung trotzdem gut ist, kommentiert HNA-Redakteur Jörg Steinbach.

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Die höchst erfolgreiche Arbeit der Kasseler Universität und die Rekordzahl von Studierenden hat eine Kehrseite: Studenten leiden unter Wohnungsnot. Kassel allein kann die jungen Menschen kaum noch beherbergen. Nur noch 273 Wohnungen pro Jahr wurden in Kassel im Durchschnitt neu gebaut. Das ist eine viel zu geringe Zahl für eine Stadt mit 103 000 Wohnungen. Bleibt es bei einer so geringen Bautätigkeit, wird der nicht mehr zeitgemäße Wohnungsbestand bald zum Problem.

Wie in vielen Universitätsstädten können auch in Kassel nicht mehr alle Studenten direkt neben der Uni leben. Wohnen im Umland ist angesagt. Es gibt hervorragende Tramverbindungen nach Baunatal, Kaufungen oder Vellmar. Und das Jahresticket für Busse und Bahnen ist bereits mit der Studiengebühr bezahlt.

So profitiert auch die Region von der wachsenden Uni. Außerhalb der Stadtgrenzen gibt es noch günstigen Wohnraum. Und wenn es gelingt, mehr qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen, werden viele Studenten auch nach dem Abschluss bleiben. ach@hna.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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