Matthias Müller über die Flüchtlinge

Kommentar zu Flüchtlingsunterkünften: Höchste Zeit

Wenn es um Flüchtlingsunterkünfte in der Region geht, dann ist derzeit nur eines gewiss: Dass es viele Unwägbarkeiten gibt. Ein Kommentar von Matthias Müller.

Wenn es um Flüchtlingsunterkünfte in der Region geht, dann ist derzeit nur eines gewiss: Dass es viele Unwägbarkeiten gibt. Zuallerst jene, wie viele Menschen neu nach Deutschland kommen werden, heute, morgen oder nächste Woche. Das kann niemand seriös voraussagen – genauso wenig, wie viele neue Flüchtlinge Nordhessen aufnehmen muss.

Werden es wenige, werden es viele? Grundsätzlich muss die Region auf alles vorbereitet sein. Und dafür wird es höchste Zeit. Die Temperaturen sinken, die kalte Jahreszeit naht. Die bisherige Lösung, im Bedarfsfall kurzfristig neue Zeltstädte aufzubauen, ist für den Winter nicht geeignet. Feste Unterkünfte müssen her – daher ist es verständlich, dass das Regierungspräsidium auch über größere Containerdörfer nachdenkt. Dies darf kein Tabu sein.

Ebenso wichtig ist, dass die Hilfsangebote von Freiwilligen, gerade auch für Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen, nicht weniger werden. Dies ist im manchmal tristen hiesigen Winter wohl noch viel nötiger als bisher.

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