Konsolidierung von Kasseler Bank und Volksbank Göttingen

Kommentar zur Bankenhochzeit: Fusion zur rechten Zeit

Die Fusion der Kasseler Bank und der Volksbank Göttingen ist eine kleine Sensation. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur José Pinto. 

Die Fusion der beiden großen genossenschaftlichen Kreditinstitute in Nordhessen und Südniedersachsen ist einigermaßen spektakulär. Zwar kommt die einsetzende Konsolidierung der kleinteiligen deutschen Bankenlandschaft nicht überraschend, aber ein Zusammengehen über Ländergrenzen hinweg – zumal zweier recht bedeutender Banken – ist schon eine kleine Sensation, die so kaum jemand erwartet hatte.

Die Fusion kommt zur rechten Zeit. Beide Banken handeln aus einer Position der Stärke heraus – auch zum Wohle einer wachsenden, mittelständischen Realwirtschaft in zwei boomenden Oberzentren, deren Anforderungen an den Bankenpartner auch mit Blick auf die zunehmende Internationalisierung gewachsen sind.

Die Fusion der beiden Banken zu einer schlagkräftigeren Einheit dürfte den Druck auf andere genossenschaftliche Institute in der Region weiter erhöhen. Dabei sind Verschmelzungen in dieser Bankenruppe weit einfacher als in der ebenso zersplitterten Sparkassenwelt, in der die Politik das Sagen hat.

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