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Kommentar zu VW in Baunatal: "Kritische Fragen"

Der Leiter des Baunataler VW-Werks, Falko Rudolph, ist zu dem VW-Abgasskandal befragt worden. Dazu ein Kommentar von Jan Schlüter.

Eine Überraschung ist das nicht: Der heutige Chef des Volkswagen-Werkes Kassel, Falko Rudolph, war von November 2006 an Leiter der Dieselmotoren-Entwicklung und ab 2010 Leiter des VW-Motorenwerks am Standort Salzgitter. Da liegt es auf der Hand, dass Rudolph nun als Fachmann von der US-Kanzlei, die Licht in das Dunkel des Abgasskandals bringen soll, befragt wurde.

Das sagt allerdings über eine Schuld oder Mitschuld Rudolphs an dem millionenfachen Kundenbetrug noch gar nichts aus. Dennoch wird er sich auch künftig kritische Nachfragen gefallen lassen müssen.

Klar ist hingegen, dass sich der Skandal insgesamt auch auf das Baunataler Werk auswirken wird. Da können einem die Beschäftigten leidtun, die in harter Schichtarbeit jedes Jahr Millionen von Getrieben bauen und jetzt schuldlos unter den Folgen des Abgasbetrugs leiden müssen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Kunden dem Autohersteller treu bleiben – ganz im Sinne der Arbeitsplätze und der Region.

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