Kommentar zum Krankenstand bei der Regiotram: Besonderes Virus

Verspätungen, Zugausfälle, Ersatzverkehr, Beschwerden – es läuft nicht rund bei der Regiotram. Ein Kommentar von Jan Schlüter.

Die Tarifgespräche laufen heiß, demnächst drohen erneut Streiks der Lokführer. Besonders auffallend ist der hohe Krankenstand: Fast jeder Fünfte ist nicht an Bord. Mit einer Grippewelle ist das sicher nicht zu erklären, zumal derzeit in vergleichbaren Unternehmen deutlich weniger Personal krankheitsbedingt fehlt. Es muss ein ganz besonderes Virus sein.

Niemand wird laut sagen, dass die Flut der gelben Scheine Teil eines Arbeitskampfes ist. Vielleicht fällt es den Regiotram-Mitarbeitern nur deutlich leichter, zum Arzt zu gehen, weil das Betriebsklima schlecht ist. Oder sind die Fahrer permanent im Stress und übermäßig belastet? Wie auch immer, das Management des Unternehmens muss die Dinge anpacken.

Denn es wäre schade, das für viel Steuergeld installierte öffentliche Transportsystem einfach vor die Wand fahren zu lassen. Hier darf sich auch gern die Politik einschalten.

Lesen Sie dazu auch:

- Krankenstand bei der Regiotram bleibt ein Rätsel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.