Kommentar zum Kundenmangel in der Kasseler Innenstadt: Jammern hilft nicht

Burghard Holz

Kassel. Die Erhöhung der Parkgebühren und die Baustellen in Kassel machen den Händlern in der Innenstadt zu schaffen, denn es kommen weniger Kunden in die Geschäfte. Ein Kommentar dazu von HNA-Redakteur Burghard Holz.

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Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Hier die Stadt, die aus finanzieller Not heraus unter den Rettungsschirm des Landes geschlüpft ist und deshalb gezwungen ist, die Parkgebühren zu erhöhen. Dort die Einzelhändler, denen die Kunden weglaufen, weil das Parken in der Innenstadt zu teuer ist. Und dann auch noch die vielen Baustellen, die potenzielle Kunden aus dem Umland abschrecken, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren. Kurzum: Die Einzelhändler in der City habe ohne Zweifel Gründe zum Klagen. Aber jammern hilft nicht.

Zum einen ist Geduld vonnöten, denn irgendwann sind die Baustellen wieder weg und die Innenstadt wieder gut erreichbar. Zum anderen sind neue Konzepte gefragt, um Kunden in die City zu locken. So zugkräftig wie die Casseler Freyheit zum Beispiel. Vielleicht sollten die Händler auch darüber nachdenken, ihren Kunden ab einem bestimmten Einkaufswert die Parkgebühren zu erstatten – nicht nur die auf eigenen Stellflächen. Das könnte zum Vorteil für beide Seiten sein.

E-Mail an den Autor: bho@hna.de

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