HNA-Open-Air vor der Orangerie: Gute Stimmung schon am Nachmittag

Kassel. Bereits seit 13 Uhr gibt es für die ersten Besucher auf der Karlswiese etwas zu sehen: Die Generalprobe für das HNA-Open-Air. Etwa 200 Menschen sind es, die den Stücken des Orchesters lauschen.

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Nach dem Gewitterregen ist die Wiese vor der Orangerie am Freitag schon wieder trocken. So warten angenehme Temperaturen, kaum eine Wolke am Himmel und höchstens einmal ein laues Lüftchen. Einem herrlichen Abend mit Picknick und klassischer Musik steht damit nichts im Wege.

Auch die Musiker des Staatsorchesters Kassel sind bestens auf das große Ereignis in der Karlsaue eingestimmt, das im vergangenen Jahr 25.000 Besucher anlockte. Vier Proben haben die 78 Musiker unter Leitung von Patrik Ringborg bereits absolviert, hinzu kommt die Generalprobe auf der großen Bühne vor der Orangerie.

„Die Stimmung ist sehr, sehr gut“, sagt Orchesterdirektorin Insa Pijanka, die das HNA-Open-Air moderieren wird. „Wir vertrauen darauf, dass es nicht mehr regnet.“ Neben dem Wunschkonzert hat das Staatsorchester einige Überraschungen im Programm. „Wenn das Publikum nicht genug kriegt, haben wir noch einiges zu bieten“, sagt Insa Pijanka. Schließlich habe man mehrere Solisten in den eigenen Reihen. Mehr wollte sie nicht verraten. Das Publikum muss sich überraschen lassen. Sicher ist: Es darf sich wieder auf wundervolle Solo-Einlagen freuen.

Impressionen vom HNA-Open-Air, Teil I

Impressionen von HNA-Open-Air

Gegen 21 Uhr wird es eine halbstündige Pause geben. Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten, zu den Gastronomieständen zu schlendern und die Toilette aufzusuchen. Damit es nicht zu langen Warteschlangen kommt, wurden neben den vier fest installierten Toiletten-Containern hinter der Orangerie 30 mobile Toilettenhäuschen zusätzlich am anderen Ende der Karlswiese aufgestellt. Für die Benutzung der Toiletten wird erstmals ein Kostenbeitrag von 50 Cent erhoben.

Das Klassikkonzert ist für die Besucher weiterhin kostenlos. Auch die Technik wurde noch einmal verbessert. Damit auch die Zuhörer in der letzten Reihe ein ungetrübtes Klangerlebnis haben, wurden zusätzlich zu den beiden Boxentürmen rechts und links der Bühne drei Lautsprechertürme aufgestellt. 70 Scheinwerfer setzen die muschelförmige Konzertbühne und die Orangerie heute Abend ins Licht.

Gastronomie an den Rändern der Karlswiese

Die Picknickdecke auf der Karlswiese und mitgebrachte Leckereien sind ausdrücklich erwünscht beim HNA-Sommer-Open-Air am Samstag. Wer keine Verpflegung mitbringt, muss den Abend trotzdem nicht durstig oder hungrig verbringen. Dafür sorgen ab 18 Uhr die Teams von Hartmut Apel und Willi Rudolph, die rechts und links der Wiese ihre Stände aufbauen. „Wir sind gerüstet“, sagt Willi Rudolph. „Wir brauchen nur gutes Wetter.“

Die Gäste können aus einem reichhaltigen gastronomischen Angebot wählen. Bratwurst gehört ebenso dazu wie Schaschlik, Bratkartoffeln, Champignons, Steaks und Reibekuchen. Es gibt Spießbraten vom Grill, Kasseler Schippel und Chinapfanne, aber auch frisch gegrillte Scampi und Flusskrebse mit Knoblauch- oder Asia-Dip. Kaffee und Kuchen sind ebenfalls dabei. Es werden Bier, Wein, Limonade, Wasser, Saft und Prosecco ausgeschenkt. Selbst Champagner ist zu haben. Die Gastronomiezeilen sind jeweils 30 Meter lang und nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre personell so ausgestattet, dass es nicht zu längeren Warteschlangen kommen sollte. (tos/els)

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