Neue Intensivstation eröffnet

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Freuen sich über die Einweihung: Oberarzt der Intensivstation Dr. med. Lothar Gawlik, Stationsleiter Jobst von Stockhausen, PD Dr. med. Ulrich Fauth, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah, Ärztlicher Direktor des RKH.

Mit unseren neuen Räumlichkeiten verfügen wir nun über eine der modernsten und leistungsfähigsten Intensivstationen Nordhessens.

Somit können wir unsere Aufgabe als Notfallkrankenhaus nach den neuesten intensivmedizinischen Standards erfüllen“, berichtet Michael Gribner, Geschäftsführer des Roten Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH). Auf insgesamt 720 Quadratmetern können dort ab jetzt 21 Patienten intensivmedizinisch betreut werden – doppelt so viele wie bisher. Im Intensiv-Bereich werden Patienten betreut, die lebensbedrohlich erkrankt sind. Der Intermediate-Care-Bereich hingegen bietet die Möglichkeit, Patienten nach Eingriffen und Unfällen oder mit Erkrankungen, die einen erhöhten Überwachungs- und Behandlungsaufwand mit sich bringen, zu versorgen. Damit ist durch die räumliche Zusammenlegung der bislang noch getrennten Bereiche die optimale und integrierte Betreuung der Patienten in einer Station gewährleistet, wie es die Erkrankung des Patienten erfordert.

Die Eröffnung der neuen Station bildete den Abschluss der 17-monatigen Bauarbeiten. Obwohl der Umbau während des laufenden Betriebes erfolgt ist, „ist es uns gelungen, die Patientenversorgung auf gewohnt hohem Niveau ohne Einschränkungen über den gesamten Zeitraum sicherzustellen“, betonte Michael Gribner. „Modernste Verfahren der Intensivmedizin, wie Nierenersatztherapie oder Lagerungstherapie in Spezialbetten auch bei extrem übergewichtigen Patienten, können in den neuen Räumlichkeiten wesentlich komfortabler für Patient und Personal durchgeführt werden.“

Durch die zu kleine und in die Jahre gekommene Station wurde der Betrieb des Krankenhauses in den letzten Jahren zunehmend begrenzt und behindert. 8,5 Millionen Euro hat der Umbau und die Erweiterung der neuen Intensivstation des RKH gekostet. 7,9 Millionen Euro erhielt das Krankenhaus dafür vom Land Hessen als Fördermittel. Die restlichen 600 000 Euro investierte das RKH selbst. (nh)

PDF der Sonderseite Rotes Kreuz Krankenhaus

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