HNA-Markt: Holzarbeiten mit Liebe zum Detail

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Bastler aus Leidenschaft: Vor allem zur Weihnachtszeit ist die Kunstfertigkeit von Andreas Arend gefragt.

Der Weihnachtsmann liegt bäuchlings über dem Holzschlitten. In den Bollerwagen hat eine ganze Bärenfamilie Platz. Und in der Krippe gibt es sogar ein Obergeschoss.

An Fantasie mangelt es Andreas Arend nicht, wenn er das Schnitzmesser zur Hand nimmt. Eher schon an Platz, deshalb will er jetzt einiges aus seiner Sammlung mittels einer Anzeige auf den HNA-Marktseiten verkaufen. „Seit mehr als 30 Jahren verbringe ich meine Freizeit mit Holzarbeiten“, sagt der 79-Jährige. Was dabei entstanden ist, ziert Haus und Hof des Lohfeldeners. Und zur Weihnachtszeit auch viele Wohnzimmer und Fenster, denn in der Familie und im Freundeskreis sind die Holzschnitzereien beliebte Dekorations- und Geschenkartikel. Dabei legt Andreas Arend großen Wert auf eine grundsolide handwerkliche Ausführung. An Schlitten und Bollerwagen etwa sind die Verbindungen nicht nur verleimt, sondern auch mit Holzdübeln stabilisiert. Auch die Krippen sind hochwertig gearbeitet. Die Ausstattung variiert je nach Größe und Geschmack – in allen steckt jedoch viel Liebe zum Detail. Das Anschauen der Weihnachtskrippen wird zur Entdeckungsreise. Da steht ein Holzklotz mit einer Axt neben dem Stall. Dort lehnen gespaltene Holzscheite an der Wand. Ein Hirte hält vor einem Brunnen mit Tränke ein Schaf im Arm. Wieviele Stunden er für eine Krippe benötigt, kann Andreas Arend nicht genau sagen: „Wenn ich Zeit und Muse habe, setze ich mich hin und arbeite“, sagt er.

Alles an den Krippen schnitzt er selbst, nur die Figuren kauft er dazu. Die müssen natürlich passen: „Ich achte darauf, dass die Krippenfiguren wie aus Holz geschnitzt aussehen, obwohl sie aus Kunststoff sind“, sagt der Hobbybastler.

Fensterbilder und Adventsleuchter, Weihnachtspyramiden und selbst Kinderwiegen gehören zu seinem Repertoire. Eines seiner Paradestücke ist eine reich verzierte Stubenwiege, die Schlafstätte für seinen Enkel war.

Bildergalerie

HNA-Markt: Weihnachtskrippen von Andreas Arend

In seinem erlernten Beruf als Polsterer und Raumausstatter hat Andreas Arend nur wenige Jahre gearbeitet. Vor seiner Pensionierung war er 28 Jahre in der Gemeindeverwaltung tätig. „Da waren die Holzarbeiten ein willkommener Ausgleich“, sagt er. Die meisten Fertigkeiten hat er sich selbst beigebracht. Ans Aufhören habe er schon gedacht, sagt der passionierte Handwerker. Aber noch sägt er Fensterbilder, schnitzt Krippen und baut Weihnachtspyramiden – die Leidenschaft für sein Hobby überwiegt. (zip)

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