Vorarbeiten für Sanierung des Traditionshauses abgeschlossen

Hotel Reiss vor Ausbau

Soll wieder flottgemacht werden: Das Hotel Reiss am Kulturbahnhof. Archivfoto: Fischer/nh

Kassel. Die Arbeiten im Hotel Reiss am Kulturbahnhof gehen voran. Das heruntergekommene Haus ist inzwischen vollständig entrümpelt und entkernt. Sanierung und Ausbau können nun beginnen.

Die Gesellschafter der Hotel Reiss GmbH um den israelischen Investor Moshe Sand, die das von Paul Bode entworfene Kasseler Traditionshaus aus den 1950er-Jahren erworben haben, wollen sich Ende Mai ein Bild vom Stand der Arbeiten machen und die weiteren Schritte besprechen.

Die Ausschreibung für die ersten Ausbauarbeiten ist nach Auskunft von Architekt Michael Majcen vom Kasseler Architekturbüro Sprengwerk erfolgt, nun müssten die Fachplaner beauftragt werden. Damit falle der Startschuss für den Ausbau. Die Investoren haben sich nach Angaben des Architekten in der Zwischenzeit um Finanzierungsfragen und Förderanträge gekümmert. Die Gespräche seien sehr positiv verlaufen.

Die Kasseler Architekturbüros Sprengwerk und Foundation 5+ sind mit der Sanierungs- und Ausbauplanung betraut worden. Beide Büros haben schon beim Umbau des denkmalgeschützten Karlshospitals an der Fulda zusammengearbeitet. Die Hotel Reiss GmbH will das heruntergekommene Gebäude bis zum Sommer 2011 sanieren und zu einem Kunst- und Kulturhotel mit 84 Doppelzimmern und zehn Suiten ausbauen.

Angaben über die Höhe der Investitionen macht die GmbH nicht. Allein der Brandschutz wird mehrere Millionen Euro kosten. Das Hotel Reiss wird seinen Namen behalten, der Schriftzug soll auch künftig die Fassade zieren. Als Betreiber für das angestrebte Vier-Sterne-Haus will man eine internationale Hotelkette gewinnen.

Von Ellen Schwaab

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