Auszeichnung für "T-Cognition"

Hübner erhält Preis: Fraunhofer zeichnet Kasseler für Bombenscanner aus

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Haben T-Cognition entwickelt: Professor René Beigang (links/Fraunhofer) und Thorsten Sprenger (Hübner).

Kassel. Der Bahntechnik-Hersteller und Autozulieferer Hübner ist erneut für seinen neuartigen Bombenscanner T-Cognition ausgezeichnet worden.

Der Leiter der Sparte Sicherheit und Photonics, Thorsten Sprenger, nahm gemeinsam mit Prof. René Beigang vom Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik in Karlsruhe den renommiertren Joseph-von-Fraunhofer-Preis entgegen.

Mit dem Scanner können Briefe und Päckchen zerstörungsfrei auf Sprengstoff und Drogen untersucht werden. Ermöglicht wird dies durch die Terahertztechnik, bei der Wellen in unterschiedlichen Frequenzen durch die Poststücke geschickt werden. Je nachdem wie stark sie absorbiert, also geschluckt, werden, können die Nutzer feststellen, welchen Inhalt sie haben.

Jeder Stoff hat ein anderes Absorptionsverhalten, so dass das Gerät eine Art Fingerabdruck erstellt und ihn in einer Datenbank abgleicht. Kunden sind Polizei, Zoll, Justizvollzug, Sicherheitsdienste und gefährdete Personen.

Die jetztige Auszeichung ist nicht die erste. Bereits Anfang des Jahres hat Hübner für T-Cognition den begehrten PrismAward auf der Messe Photonics West in San Francisco erhalten. Er gilt als Oscar der weltweiten Photonik-Branche. Auch die Hübner-Neuheit C-Wave, mit der sich die Lichtfarbe, also die Wellenlänge von Laserstrahlen stufenlos regen lässt, hat diese Auszeichnung erhalten.

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