Holländische documenta-Gäste haben ihren Jack-Russel-Terrier zurückbekommen

Hündin Peppel ist wieder da

Daheim: Arry Buiks und ihre kleine Peppel zu Hause in Holland. Foto: privat / nh

Kassel. Peppel ist wieder da. Die vierjährige Jack-Russel-Terrier-Hündin aus Holland ist unversehrt in ihre Heimat in den Niederlanden zurückgekehrt. „Sie ist wohlauf“, sagt Arry Buiks über ihren Hund.

Am Montag noch hatten wir in der HNA nach dem niedlichen Tier gesucht. Eine Kasselerin hat sich bei den Besitzern Arry und Cees Buiks telefonisch gemeldet und angegeben, dass sie Peppel auf der Straße gefunden habe. Sie verlangte den Finderlohn, den das holländische Ehepaar auf Flugblättern versprochen hatte.

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Die Buiks setzten sich sofort ins Auto und holten Peppel aus den Händen der Frau in Kassel ab. „Sie ist so lieb, sie ist für uns wie ein Kind, wir sind so froh, sie wiederzuhaben“, sagt Arry Buiks. Mit ihrem Mann Cees war sie vergangene Woche als documenta-Gast nach Kassel gekommen. Mit Fahrrädern waren sie morgens von ihrem Hotel aus aufgebrochen. Peppel war im Körbchen dabei. „Wir nehmen sie überall hin mit“, sagt Arry Buiks. In die documenta-Halle durfte Peppel nicht hinein. Deshalb wurde sie im Schatten angebunden. Zwei andere Hunde warteten dort ebenfalls. „Peppel ist das gewohnt, sie jammert nicht, wenn sie auf uns warten muss. Sie legt sich hin und ist brav.“ Als Buiks zurückkommen, ist Peppel verschwunden. Zwei Tage lang haben die verzweifelten Besitzer nach ihrem Hund gesucht. Sie haben Plakate ausgehängt, haben Polizei und Medien informiert. Dann reisten sie traurig ab. Von der d 13 hatten sie so gut wie nichts gesehen.

„Wir sind in Kassel so vielen hilfsbereiten Menschen begegnet“, sagt Arry Buiks. Auch die Polizei habe ihre Sorgen um Peppel ernst genommen. Wo Peppel letzten Endes gefunden wurde und wie sie dahin kam, konnten die Buiks nicht erfahren. Die Angaben der Finderin seien nebulös gewesen. Buiks haben Zweifel daran, dass sich Peppel losgerissen haben könnte.

Nach Kassel kehren sie jetzt zurück, um sich in Ruhe die documenta anzuschauen. Geschäftsführer Bernd Leifeld hat das Ehepaar zum Besuch eingeladen. (chr)

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