Elf Illegale aus Eritrea in Kassel aufgegriffen

Kassel. Erneut sind Eritreer, die illegal nach Deutschland eingereist sind, am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe von der Bundespolizei aufgegriffen worden.

Nach Angaben von Klaus Arend, Sprecher der Bundespolizeiispektion Kassel, endete für neun Männer im Alter von 16 bis 29 Jahren und zwei Frauen, 21 und 22 Jahre alt, am Montagnachmittag die Reise im Bahnhof. Erst in der Nacht zuvor waren 28 Eritreer und ein Mann aus Somalia in Fulda von der Polizei aufgegriffen worden. Alle wurden zur Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung nach Gießen gebracht.

Die Männer und Frauen waren im ICE von Stuttgart über Frankfurt/Main nach Hamburg unterwegs. Wie nach ersten Ermittlungen bekannt wurde, wollten alle Personen nach Nordeuropa reisen.

Klaus Arend

Zeugen hatten die Bundespolizei über die ostafrikanische Reisegruppe informiert. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass keiner der Festgenommenen über gültige Reisedokumente verfügt, sagt Arend.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen alle Personen ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise eingeleitet. Im Fokus der Ermittlungen stünden aber die unbekannten Schleuser, „die aus der Not der Menschen Profit schlagen“, so der Sprecher. (use)

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