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Tote Hosen drehen in Kassel auf: Endlich wieder Konzerte im Auestadion

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Von: Clara Veiga Pinto

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Tote Hosen im Auestadion Kassel: Tausende Fans feiern bei Konzert der Band
Tote Hosen im Auestadion Kassel: Tausende Fans feiern bei Konzert der Band © Dieter Schachtschneider

Die Toten Hosen rund um den Frontsänger Campino rockten am 30. Juni 2022 das Kasseler Auestadion. Die Fans aus ganz Deutschland feierten bei Temperaturen über 30 Grad.

Kassel – 30 Grad, pralle Sonne und trotzdem stehen am Donnerstag (30. Juni) Tausende Menschen vor dem Auestadion. Der Grund dafür ist die deutsche Rockband Die Toten Hosen, die gestern im Kasseler Stadion spielte.

Schon am frühen Nachmittag finden sich zahlreiche Fans vor dem Konzertgelände ein. Viele haben Campingstühle und Verpflegung dabei. Einige sitzen auf dem Boden und warten geduldig auf den Einlass um 17 Uhr. Rund um das Stadion: Polizei, Rettungswagen und Sicherheitsdienste, denn das Auestadion bietet nach Angaben der Stadt Kassel eine Konzertkapazität von 30 000 Besuchern. Die Stimmung ist ausgelassen und friedlich.

Tote Hosen geben Konzert in Kassel: Fans sind in Ekstase

Während sich die Zahl der Rockfans am frühen Nachmittag noch in Grenzen hält, füllt sich der Vorplatz gegen 16 Uhr rasant. Die Schlangen an Getränkeständen und Fan-Artikel-Verkaufsständen werden länger. Viele Fans stehen schon vor den Einlässen und warten darauf, hereingelassen zu werden.

Die Freude unter den Toten-Hosen-Hörern ist diesmal besonders groß. Denn für viele Besucher ist es das erste Konzert seit der Coronapandemie. Auch für Sascha Hinz, Michi Möser, André Rebohle, Silvia Strempel und Ralf Weißgut aus Dortmund ist es die erste Großveranstaltung seit zweieinhalb Jahren. Sie sind extra für das Konzert aus dem Ruhrgebiet nach Kassel angereist. „Wir sind froh, dass endlich wieder große Konzerte stattfinden. Wir erwarten heute Vollgas“, sagt André Rebohle. „Ich hoffe, dass sie Balladen und Rock-Hymnen spielen. Hauptsache gemischt“, wünscht sich Silvia Strempel.

Stärkten sich vor dem Konzert der Toten Hosen mit Verpflegung: Sascha Hinz, Michi Möser, André Rebohle, Silvia Strempel und Ralf Weißgut aus Dortmund.
Stärkten sich vor dem Konzert der Toten Hosen mit Verpflegung: Sascha Hinz, Michi Möser, André Rebohle, Silvia Strempel und Ralf Weißgut aus Dortmund. © clara Pinto

Tote Hosen Konzert in Kassel: Das lange Warten hat sich ausgezahlt

Auch Pia Deimel aus Wolfhagen und ihr Sohn Emil erhoffen sich viel Spaß. Für ihn ist es das erste Konzert – seine Mutter hat allein die Toten Hosen über zehn Mal gesehen. Sogar ein Tattoo der Toten Hosen ziert ihren Arm. „Ich habe Emil das Konzert schon vor zwei Jahren versprochen. Es wurde immer wieder verschoben“, sagt sie. „Ich hoffe, dass meine Lieblingslieder „Tage wie diese“ und „Auswärtsspiel“ gespielt werden“, sagt ihr Sohn.

Unter den Fans, die schon frühzeitig vor dem Stadion warten, sind auch Manuela Wagner und Marco Bräutigam. Für sie ist es das erste Konzert der Toten Hosen. Er war vor vielen Jahren schon bei einem. „Ich wünsche mir vor allem die Lieder von früher, bei denen man mitsingen kann“, sagt Marco Bräutigam. Die Borkener sind schon am frühen Nachmittag losgefahren, obwohl beide einen festen Sitzplatz haben. „Wir wollten noch einen Parkplatz bekommen und haben jetzt zum Glück einen in der Nähe“, sagt Wagner.

Wie ihnen geht es vielen. Im Umfeld des Auestadions stehen nur beschränkt Parkplätze zur Verfügung. Zahlreiche Konzertbesucher nutzen daher auch die Bahn. An der Haltestelle Auestadion weist das Personal vom Sicherheitsdienst den Weg. Und dann, ein paar Minuten nach 17 Uhr, öffnen sich die Pforten zum Auestadion. Das lange Warten hat sich ausgezahlt. (Clara Veiga Pinto)

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