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Schlossball: Im Walzertakt durch Kassels Weltkulturerbe

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Von: Christina Hein

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Tanzende Gäste beim ersten Schlossball in Kassel Wilhelmshöhe im historischen Ballhaus, zu dem die MHK, der Förderverein für Ball- und Tanzkultur Kassel und die Grimm-Heimat Nordhessen eingeladen hatten.
Prachtvolles Ambiente: Wie in eine andere Zeit versetzt fühlten sich die Gäste beim ersten Schlossball Wilhelmshöhe im historischen Ballhaus. © Andreas Fischer

Unter dem Motto „Tanzen und Wandeln im Weltkulturerbe“ fand am Samstag der erste Schlossball auf der Wilhelmshöhe seit über hundert Jahren statt.

Kassel. Für dieses prächtige Ereignis im Ballhaus am Schloss Wilhelmshöhe inmitten des Welterbes, das sich die Gäste stilecht in Form von Kutschfahrten zu Gemüte führen konnten, waren Hunderte Tanzfreundinnen und -freunde aus der ganzen Republik angereist.

Lisa und Christian Methfessel aus Erlangen auf dem Schlossball im Ballhaus Kassel-Wilhelmshöhe.
Stilecht für einen Ball ausgestattet: Lisa und Christian Methfessel sind eigens aus Erlangen angereist, um an dem exklusiven Tanz-Event teilzunehmen. © Andreas Fischer

Veranstalter des prächtigen Schlossballs war der Förderverein für Ball- und Tanzkultur in Kassel in Kooperation mit der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) und der Grimm-Heimat Nordhessen. Die Schirmherrschaft hatte kein Geringerer als Ministerpräsident Volker Bouffier übernommen.

Thomas Träbing, Präsident des Fördervereins für Ball- und Tanzkultur in Kassel ,(vorne links) und Gäste aus Homberg in selbstgenähten Fantasiekostümen auf dem Schlossball Kassel-Wilhelmshöhe (von links): Nicole Boland, Sven Franke, Andreas Mau und Jens Boland.
Auffallendes Outfit: Thomas Träbing, Präsident des Fördervereins für Ball- und Tanzkultur in Kassel (vorne links) und Gäste aus Homberg in selbstgenähten Fantasiekostümen (von links): Nicole Boland, Sven Franke, Andreas Mau und Jens Boland. © Andreas Fischer

„Als Thomas Träbing und sein Förderverein mit der Idee eines Tanzballs im Ballhaus auf uns zukamen, haben wir nicht lange zögern müssen“, sagte MHK-Direktor Martin Eberle. Eine Tanzveranstaltung nach historischem Vorbild sei in ihrer Exklusivität „dem im Inneren sehr wertvollen klassizistischen Schmuckstück Ballhaus durchaus angemessen“. Und so fühlten sich die Tänzerinnen und Tänzer, die sich mit Sorgfalt und sehenswerter Kleidung schön gemacht hatten, eine Nacht lang bei Livemusik und Rahmenprogramm königlich wohl. (Christina Hein)

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