Immobilie des Landeswohlfahrtsverbandes in Kölnischer Straße bietet trauriges Bild

Trauriges Bild an Kölnischer Straße: Altes Haus nur für Akten

Wirkt verlassen: Der Landeswohlfahrtsverband Hessen nutzt das Gebäude Kölnische Straße 31 heute nur noch, um dort Akten zu lagern. Fotos:  Zgoll

Mitte. Es ist ein eher trauriger Anblick, der sich mitten in der Stadt bietet: Drähte hängen aus der beschädigten Klingelanlage, der Putz bröckelt von den Außenwänden, hinter den Fenstern hängen vergilbte Gardinen.

Unschönes Bild: Wände sind mit Graffities beschmiert, die Klinge l ist kaputt, die Haustür notdürftig ausgebessert.

„Was soll hier werden?“, fragt ein besorgter Bürger, der sich über den Zustand des Hauses Kölnische Straße 31, das Nachbarhaus der Tagesaufenthaltsstätte Panama, wundert. Seit dem Jahr 2005 steht das Gebäude, in dem bis dahin Abteilungen des Landeswohlfahrtsverbandes untergebracht waren, weitgehend leer. Im Hausflur hängen noch die alten Wegweiser zu den längst verwaisten Büroräumen. Zurzeit werden in dem vierstöckigen Gebäude lediglich Akten aufbewahrt, erläutert LWV-Sprecherin Elke Bockhorst auf Anfrage.

Dem Hinweis auf heraushängende Kabel werde man sofort nachgehen. Bockhorst: „Wir kümmern uns um die Verkehrssicherungspflicht rund um das Gebäude“

Die Zukunft des innenstadtnahen Hauses sei derzeit ungewiss. Es gebe keine aktuelle Planung für Gebäude und Grundstück. Es habe bislang einige Ideen geben, die sich jedoch wieder zerschlagen hätten. Der Landeswohlfahrtsverband wolle sich jedoch nicht von Gebäude und dem Grundstück trennen, das in direkter Nachbarschaft zum Hauptsitz am Ständeplatz liegt. Denn das Grundstück werde von LWV-Mitarbeitern als Parkfläche genutzt. So werde sich auch am äußeren Erscheinungsbild des Hauses in nächster Zeit nichts ändern, sagt die Sprecherin. (hei)

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