Anwohner des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Wehlheiden wehren sich gegen „Vorurteile“

Initiative Christoph 7: Sind nicht gegen Luftrettung

Christoph 7

Wehlheiden. Verschiedene Mitglieder der Anwohnerinitiative Christoph 7/Rot-Kreuz-Krankenhaus in Wehlheiden bedauern, dass die Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild der Initiative habe. Es bestehe das Vorurteil, man sei gegen die Luftrettung in Wehlheiden.

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Tatsächlich habe man aber sogar die Renovierung des Landeplatzes gefordert und begrüße es weiterhin, wenn Kranke oder Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber an das Rote Kreuz Krankenhaus gebracht würden, heißt es in einer Presseerklärung der Initiative.

Die damit verbunden Flüge würde man gerne sehen – unverhältnismäßig sei es allerdings, „einen „Hubschrauberflughafen als Drehkreuz der nordhessischen Luftrettung in einem Wohngebiet mit über 2000 Anwohnern zu installieren“. Ganz deutlich zeige die derzeitige Stationierung des Hubschraubers am Hubschrauberflugplatz in Fuldatal, dass die Luftrettung problemlos funktioniere, auch wenn das Rot-Kreuz-Krankenhaus nicht als Stationierungsort, sondern nur zur Behandlung der Patienten angeflogen werde.

Der Sprecherrat der Initiative stellt fest: „Es bleibt weiterhin viel zu tun – insbesondere muss eine neutrale Standortuntersuchung erfolgen, die die Erfahrungen der Stationierung in Fuldatal berücksichtigt. Es muss auch die vollständige Transparenz der Verwaltungsvorgänge für alle betroffenen Bürger hergestellt werden.“

Die Initiative fordert nun, der Erfahrungen mit der derzeitigen Stationierung des Hubschraubers in Fuldatal auszuwerten, eine neutrale Standortuntersuchung zu erstellen, das Abgasgutachten zu veröffentlichen sowie eine öffentliche Ausschreibung und Vergabe des Luftrettungsauftrags. (use)

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