Die Bilder des Astrofotografen Dirk Ewers von der Internationalen Raumstation gehen um die Welt

Die ISS-Raumstation - von Hofgeismar-Hombressen aus gefilmt

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Die Internationale Raumstation ISS.

Kassel / Hombressen. In über 300 Kilometern Entfernung kreist das Zielobjekt von Dirk Ewers am Himmel. Die Internationale Raumstation ISS (International Space Station) hat es ihm dieser Tage besonders angetan, und er versuchte, gute Bilder von ihr und dem Andock-Manöver des Spaceshuttles Discovery zu schießen.

Dirk Ewers

Dirk Ewers aus Hofgeismar-Hombressen ist Astrofotograf, ein Hobby, das er seit 15 Jahren betreibt und ihn schon um die ganze Welt gebracht hat. Er fotografiert den Sternenhimmel, Sonnenfinsternisse und einzelne Planeten. Dafür hat er sich in seinem Garten eine eigene Sternwarte gebaut.

Technisch hat Ewers mittlerweile so aufgerüstet, dass er komplette Videos erstellen kann. Seine Aufnahmen von der ISS werden von Fachleuten und Astrofoto-Enthusiasten auf den Seiten der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR diskutiert.

Als die ISS am 1. März über Nordhessen zu sehen war, ist Ewers mit seiner Kamera in seiner Sternwarte bereit. Nicht oft bietet sich die Gelegenheit, die ISS zu fotografieren. Zwei wichtige Faktoren müssen dafür zusammenfallen: Es muss Nacht sein, und die Raumstation muss von der Sonne angestrahlt werden. Nur dann kann man sie von der Erde aus ohne Hilfsmittel sehen.

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1998 wurde das erste Modul in den Weltraum geschossen, bis 2013 sollen es 30 Module werden. Betrieben wird die ISS von den USA, Russland, Kanada und vielen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Zweck der Station ist es, in verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften und der Weltraumforschung zu arbeiten.

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