Keine sexuellen Übergriffe bei Polizei angezeigt

Der Jahreswechsel in Kassel war friedlich und kalt

Feuerwerk vor der Grimmwelt: Mehrere hundert Menschen kamen zum Jahreswechsel auf den Weinberg. Foto: Hedler

Kassel/Vellmar. In Stadt und Kreis Kassel ist die Silvesternacht weitgehend friedlich verlaufen. Laut Polizei wurden bislang auch keine sexuellen Übergriffe angezeigt.

Aus Angst vor Terror und Sexübergriffen, wie sie massenweise zum Jahreswechsel 2015/2016 in Köln und anderen deutschen Großstädten begangen worden waren, war die Polizei bundesweit mit deutlich mehr Beamten im Einsatz. Auch in Kassel zeigten die Beamten am Silvesterabend deutliche Präsenz, indem sie verstärkt Streife auf der Partymeile der Friedrich-Ebert-Straße fuhren.

Es habe bei den Veranstaltungen und auf den Partys in der Stadt einige alkoholbedingte Schlägereien und Rangeleien gegeben, bei denen die Polizei einschreiten musste. Das seien aber keine außergewöhnlichen Einsätze gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Im Bergpark Wilhelmshöhe seien mit rund 500 Besuchern deutlich weniger Menschen als zum Jahreswechsel üblich gewesen. Das dürfte auch an den kalten Temperaturen gelegen haben. Bei minus sechs Grad in der Silvesternacht blieben viele Menschen vermutlich lieber in der Stadt.

Das Dach der Grimm-Welt war wegen Glätte gesperrt. Trotzdem kamen einige hundert Menschen um Mitternacht an das Museum auf dem Weinberg, um von dort das Feuerwerk über Kassel zu betrachten.

Eine Rakete, die auf einen Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Heinrich-Steul-Straße (Forstfeld) geflogen war, verursachte dort ein Feuer. Zudem brannten mehrere Mülltonnen in Kassel nieder. Verletzt wurde niemand.

27 Einsatzkräfte der Feuerwehr Vellmar sorgten ab 0.30 Uhr dafür, dass die Flammen einer brennenden Gartenhütte an der Adalbert-Stifter-Straße nicht auf das benachbarte Wohnhaus übergriffen. Auch in diesem Fall prüft die Kripo, ob Feuerwerkskörper den Brand verursacht haben.

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