Stadtverordnete war zur SPD gewechselt

Janusch widerspricht: Habe FDP selbst gekündigt - kein Rauswurf

Kassel. Stadtverordnete Cornelia Janusch widerspricht: Kein Rauswurf aus FDP, sondern habe selbst gekündigt. 

Entgegen der Darstellung des Kasseler FDP-Vorsitzenden Matthias Nölke „handelt es sich bei der Beendigung meiner Parteimitgliedschaft bei der FDP nicht um einen Rauswurf, sondern um eine Kündigung meinerseits“. Mit dieser Feststellung hat die zur SPD gewechselte Kasseler Stadtverordnete Dr. Cornelia Janusch auf die Kritik von Nölke reagiert.

Richtig sei, dass sie im Dezember 2017 vor dem FDP- Bundesschiedsgericht einen unbegründeten Widerspruch gegen den Parteiausschluss durch das Schiedsgericht Hessen eingelegt habe. „Ich habe jedoch bereits Anfang Februar dieses Jahres dem Bundesschiedsgericht mitgeteilt und gleichzeitig schriftlich bekannt gegeben, dass ich meine Mitgliedschaft in der FDP als beendet betrachte und somit aufkündige“, erklärt Janusch.

Der Kasseler FDP habe der Mut gefehlt, Verantwortung zu übernehmen, kritisiert die Stadtverordnete. Man hätte in Kassel nicht nur für Stabilität sorgen, sondern auch nach Jahren der Abwesenheit wieder liberale Positionen in die Stadtregierung einbringen können. Warum dies nicht erfolgt sei, „haben viele Wähler als auch Parteimitglieder nicht verstanden.“

Nölke erklärte, dem FDP-Bundesschiedsgericht habe kein Kündigungsschreiben von Janusch vorgelegen: „Dann wäre das Ausschlussverfahren eingestellt worden.“

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