Mängel bei Beleuchtung erhöhen Unfallrisiko

Polizei-Kontrolle: Jedes vierte Rad ist nicht sicher

Vorbildlich: Polizeihauptkommissar Peter Weymann kontrollierte gestern Morgen am Auestadion-Vorplatz das einwandfrei mit Licht und Reflektoren ausgestattete Fahrrad von Joachim Held. Ein Pluspunkt: Für seine 5,5 Kilometer zur Arbeit trägt der Radfahrer immer einen Helm. Foto: Fischer

Kassel. Am Mittwochmorgen haben Beamten der Kasseler Verkehrsinspektion zahlreiche Fahrradfahrer kontrolliert. Dabei prüften sie insbesondere, ob die Fahrräder vorschriftsmäßig beleuchtet sind. Das Ergebnis: Jedes vierte Rad war nicht sicher.

An drei Kontrollstandorten (Menzelstraße, Neue Fahrt und Bahnhof Wilhelmshöhe) wurden innerhalb von zweieinhalb Stunden 186 Radfahrer kontrolliert. Bei 51 davon hätten die Beleuchtungseinrichtungen nicht den Vorschriften entsprochen, berichtet Jürgen Schnittger, Leiter des Verkehrserziehungsdienstes der Kasseler Verkehrsinspektion. Teils hatten die Räder gar kein Licht, teils fehlten die Reflektoren.

In der Hälfte der Fälle habe man es bei einer mündlichen Verwarnung belassen, 25 Mal wurde ein Verwarnungsgeld von zehn Euro verhängt. „Wir wollen nichts Böses, es geht uns um die Sicherheit der Radfahrer“, betont Schnittger. Wer im Straßenverkehr schlecht sichtbar sei, habe schließlich ein höheres Risiko, von Autofahrern übersehen und angefahren zu werden. Neben der vorschriftmäßigen Beleuchtung des Fahrrads seien deshalb helle Kleidung, Reflektorenstreifen und Warnwesten empfehlenswert.

Erfreulich sei, dass ein großer Teil der morgendlichen Radfahrer auf dem Weg zur Arbeit ihre Fahrräder gut in Schuss hatten, sagt Schnittger. Viele hätten auch einen Helm getragen.

Die Fahrradkontrollen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. (rud)

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