Max-Bahr-Insolvenz: Drei Niederlassungen in Kassel betroffen

Kassel. Zwei Wochen nach dem Niedergang der Muttergesellschaft Praktiker meldet nun auch die Baumarkt-Kette Max Bahr Insolvenz an. In Kassel sind drei Niederlassungen mit 140 Mitarbeitern betroffen (Bettenhausen, Vellmar und Baunatal).

Schließungen werde es zunächst aber nicht geben, heißt es aus der Konzernzentrale. Die Geschäfte liefen vorerst normal weiter, man sei um Stabilisierung der Situation bemüht. Der Insolvenzantrag werde aktuell noch vorbereitet.

Hauptgrund für die Insolvenz sei der Rückzug eines Warenkreditversicherers. „Damit ist die Belieferung der einzelnen Max Bahr-Häuser nicht mehr gewährleistet“, heißt es. Branchenkenner gehen eher davon aus, dass wegen zu enger Verflechtungen die Muttergesellschaft Praktiker die kleinere Tochter Max Bahr mit in den Abgrund gerissen hat. (bon)

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