Neuer Topmodel-Wettbewerb beginnt – Was machen die Vorjahressieger?

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Vorjahressieger: Christoph Strunk und Katharina Seppeler haben im vergangenen Jahr den HNA-Topmodel-Wettbewerb im City-Point gewonnen. Für den 22-Jährigen aus Schwalmstadt hat sich seitdem nicht viel verändert, Katharina (24) hingegen ist jetzt ein gefragtes Model. Jetzt werden die Nachfolger gesucht.

Kassel. Unterschiedlicher hätte es für die Gewinner des HNA-Topmodel-Wettbewerbs 2010 kaum laufen können: Während Christoph Strunk, Industriekaufmann-Azubi aus Schwalmstadt, weiterhin jeden Morgen zur Arbeit fährt, reist Katharina Seppeler aus Kassel quer durch die Republik zu Fotoshootings und Modemessen - vor vier Wochen war sie für Dreharbeiten eines Werbespots in Spanien.

Dabei war die 24-Jährige kurz nach ihrem Gewinn im September vergangenen Jahres nicht davon ausgegangen, dass sich viel in ihrem Leben ändern würde. „Aber seit dem Wettbewerb im City-Point lief alles wie bei einer Kettenreaktion“, sagt Katharina lächelnd. Dank der gewonnenen Sedcard, mit der sie sich bei Modelagenturen bewerben kann, dauerte es nicht lange, bis die ersten Anfragen kamen: als Fotomodell für die HNA-Yoga-Serie, für Produktpräsentationen auf Messen und als Gesicht verschiedener Werbekampagnen. Demnächst wird sie als Darstellerin in einem Werbespot für ein Biermischgetränk zu sehen sein, der auf Mallorca gedreht wurde.

„Ich habe mich im Januar sogar selbstständig gemacht“, sagt Katharina, die bis dahin als Marketingassistentin gearbeitet hatte. Auch wenn die gelernte Kommunikationswirtin weiterhin ihrem Beruf nachgeht: „Die Hälfte der Zeit verbringe ich inzwischen mit Modeln“. Als Angestellte hätte sie keine Zeit dafür gehabt.

Modeln beansprucht Zeit

Christoph Strunk kann das nur bestätigen. „Für Fotoshootings müsste ich mir jedes Mal Urlaub nehmen“, sagt der 22-Jährige. Eine Ausnahme seien die Aufnahmen in Hamburg für eine City-Point-Werbekampagne gewesen. Nach der Abschlussprüfung möchte er aber studieren und verspricht sich dann mehr Zeit, um nebenher ein wenig zu modeln.

Ein bisschen berühmt habe ihn der Schönheitswettbewerb allerdings schon gemacht: „In Schwalmstadt kennt ja jeder jeden. Aber seitdem ich als Topmodel in der Zeitung stand und dann für die Kampagne auf Plakaten an Bushaltestellen in Kassel zu sehen war, wurde ich oft angesprochen“, sagt er. Allein bei Facebook habe er 200 zusätzliche Freundesanfragen erhalten, erzählt er lachend.

Auch Katharina habe überwiegend positive Reaktionen bekommen, berichtet sie. Überrascht habe sie aber die Resonanz im Internet - besonders von fremden Menschen. „Meinen Facebook-Account habe ich jetzt für Unbekannte gesperrt“.

Rückblickend würden beide wieder beim Topmodel-Wettbewerb mitmachen. Schon allein die Erfahrung und Herausforderung seien es wert gewesen. „Dabei ist es egal, ob man den Wettbewerb als Sprungbrett für eine Modelkarriere nutzt oder einfach nur, um schöne Fotos von sich zu haben - es hat auf jeden Fall Spaß gemacht“, sagt Katharina. Sie hat sich für das Sprungbrett entschieden und modelt in dieser Woche auf der Berliner Fashionweek.

Von Sebastian Schaffner

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