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Jetzt müssen die Gleise raus: Sperrung an Friedrich-Ebert-Straße ab Samstagmorgen, 26. März

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Von: Thomas Siemon

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Auch für Autos von Anliegern ab Samstag gesperrt: An der Friedrich-Ebert-Straße werden in den nächsten Wochen Gleise erneuert.
Auch für Autos von Anliegern ab Samstag gesperrt: An der Friedrich-Ebert-Straße werden in den nächsten Wochen Gleise erneuert. © Thomas Siemon

Am Samstag, 26. März, wird die Friedrich-Ebert-Straße zwischen der Friedenskirche und der Annastraße zur Großbaustelle. Der Straßenbau dauert bis zum 22. Mai.

Vorderer Westen – Die stadteinwärts führenden Gleise kommen dann raus, die Straßenbahn fährt bereits ab der Nacht zu Samstag nicht mehr in diesem Bereich. „Unser dringender Appell ist, dass in dem Baustellbereich keine Autos mehr am Fahrbahnrand geparkt werden“, sagt Thomas Kröger, der mit seinem Kollegen Achim Gerber die Bauleitung für die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) hat. Fahrzeuge, die am Samstagmorgen im Weg stehen, müssen abgeschleppt werden. Verzögerungen könne man sich angesichts des Termindrucks nicht leisten.

Gravierende Veränderungen für den Autoverkehr sind ab Samstag die Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße ab der Annastraße stadtauswärts und auch im Bereich zur Kreuzung mit der Querallee. Die direkte Verbindung von der Wilhelmshöher Allee zur Kölnischen Straße entfällt für die nächsten Wochen. Alternativen sind ausgeschildert.

Der Gleisbau erfolgt nach Angaben der KVG in zwei Etappen. Damit Feuerwehr, Rettungsdienste und Müllabfuhr noch durchkommen wird drei Wochen an den Gleisen stadteinwärts gearbeitet, danach drei Wochen auf der anderen Seite. Die Straßenbahnen sollen ab dem 9. Mai wieder wie gewohnt fahren. Der Straßenbau dauert bis zum 22. Mai. Dann – so ist es geplant – können die Autos wieder über diesen Abschnitt fahren. Restarbeiten sind noch bis in den Juni möglich.

Für den öffentlichen Nahverkehr gibt es durch die Baustelle ab Samstag einige Änderungen. Die Straßenbahnen der Linien 4 und 8 fahren stadtauswärts ab der Annastraße nicht mehr geradeaus, sondern wie die Linie 7 über die Goethestraße. Über die Haltestelle Kirchweg geht es weiter bis zum Bahnhof Wilhelmshöhe.

In der Gegenrichtung rollen die Bahnen ebenfalls über die Goethestraße. Die Haltestellen Wintershall, Kongresspalais-Stadthalle, Bebelplatz, Friedenskirche und Querallee entfallen.

Die Ersatzbusse für die Linie 8 verkehren alle 15 oder 30 Minuten (je nach Tageszeit) im Abschnitt Kirchweg, Bebelplatz, Aschrottstraße, Breitscheidstraße und Teichstraße bis zur Hessenschanze. In der Gegenrichtung fährt der Ersatzbus vom Bebelplatz über den Rudolphsplatz zur Haltestelle Kirchweg.

Die Ersatzbusse der Linie 4 pendeln zwischen dem Bebelplatz sowie den Haltestellen Kongresspalais/Stadthalle, Wintershall und Rotes Kreuz zum Bahnhof Wilhelmshöhe.

Alternativen für Fahrten bieten sich laut KVG an folgenden Haltestellen: Goethestraße – Hier verkehren die Straßenbahnlinien 4, 7 und 8.

Rudolphsplatz – Buslinie 13 sowie Schienenersatzverkehr (SEV) 8 vom Bebelplatz kommend Richtung Kirchweg. Bebelplatz – Die Busse der Linien 13, SEV8 und SEV4. Achenbachstraße – Die Buslinien 13, 52, 55, 100, 110 und 500.

Für die Straßenbahnen der Linien 4 und die Tram 8 fahren im Ersatzverkehr große Schubgelenkbusse.

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