HNA-Telefonaktion: Experten beantworten Fragen rund um den Garten

Jetzt Pflanzen reinholen

Winterquartier für Pflanzen: Steffen May hat in seinem Gewächshaus den passenden Platz für einen italienischen Gewürzlorbeer gefunden. Foto: Herzog

Kassel. Nach den sommerlichen Temperaturen am vergangenen Wochenende soll es in den nächsten Tagen nun deutlich kälter werden. Es wird also höchste Zeit, sich zu überlegen, wo die Kübelpflanzen vom Balkon überwintern können. Nicht winterharte Pflanzen sollten vor dem ersten Nachtfrost ins Haus geholt werden.

Allerdings kann nicht jede Pflanze an jedem beliebigen Ort überwintern. Experten machen zwei große Unterschiede: Zwischen Pflanzen, die ihr Laub behalten, und jenen, die es abwerfen. Dabei machen die Laubabwerfer, wie zum Beispiel Engelstrompete, Feige oder Kartoffelblume, weniger Probleme. Sie können relativ kühl, trocken und dunkel im Keller oder auf dem isolierten Dachboden bei Temperaturen um fünf Grad überwintern.

Jene Pflanzen, die ihr Laub nicht abwerfen, wie zum Beispiel Olivenbaum, Zitruspflanzen und Oleander, benötigen Räume mit ausreichend Licht. Dabei stehen Licht und Temperatur immer in Abhängigkeit. Je kühler ein Raum ist, desto weniger Licht benötigen die Pflanzen.

Wer keinen geeigneten Platz für seine Kübelpflanzen hat, der kann sie zum Überwintern auch an Gärtnereien abgeben. Steffen May (May Garden) bietet zum Beispiel Überwinterungsquartiere in seinem Betrieb in Waldau an. Für den Quadratmeter berechnet er 70 bis 100 Euro, der Preis ist pflanzenabhängig.

Neben der Frage, wo Kübelpflanzen überwintern können, gibt es viele weitere Punkte, die Hobbygärtner interessieren: Braucht der Rasen vor dem Winter noch eine Spezialbehandlung? Wie schützt man Rosen und empfindliche Pflanzen vor Frost? Wie lagert man Kartoffeln oder Äpfel im Keller? Kann man jetzt noch Blumenzwiebeln pflanzen? Diese und andere Leserfragen beantworten am Dienstag, 30. Oktober, Eberhard Walther und Jürgen Borneis von der Gartenbauberatung Kassel beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen am HNA-Lesertelefon.

Die beiden Experten für Nutz- und Ziergärten sind am Dienstag, 30. Oktober, von 11 bis 12 Uhr unter Tel. 05 61/203-15 90 und 203-15 20 zu erreichen.

Im zurückliegenden Winter haben viele Pflanzen unter der Kälte sehr gelitten, mitunter sind zum Beispiel Lorbeerpflanzen und Buchsbäume sogar eingegangen. Und auch der Rasen war im vergangenen Frühjahr das Sorgenkind vieler Gartenbesitzer. Welche Möglichkeiten und Tipps es gibt, solche Schäden zu verhindern, wissen die Fachleute. Rufen Sie an! (use/hei)

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