Netz + Service-Gesellschaft der Stadtwerke hat ein neues Verwaltungsgebäude

300 jetzt unter einem Dach

Gemeinsame Sache: Vor dem neuen Netz + Service-Verwaltungsgebäude der Stadtwerke an der Eisenacher Straße 12 vollziehen eine symbolische Schlüsselübergabe (von links) Bertram Hilgen, Andreas Helbig, Norbert Witte, Christoph Schlenke und Richard Schneider von Goldbeck sowie die beiden NSG-Geschäftsführer Eike Weltner und Andreas Kreher. Foto: Fischer

Unterneustadt. Die 300 Beschäftigten der Städtische Werke Netz + Service GmbH (NSG) arbeiten jetzt im neuen Verwaltungsgebäude an der Eisenacher Straße 12 am Betriebshof der Stadtwerke unter einem Dach. Den elf Millionen Euro teuren Neubau hat die Firma Goldbeck geplant und gebaut. Das Unternehmen vermietet das Bürogebäude 25 Jahre lang an die Städtische Werke AG, die dann eine Rückkaufoption hat.

Die Firma Netz + Service ist 2011 als Tochterunternehmen der Stadtwerke gegründet worden, weil Energieversorger die gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Netz und Vertrieb einhalten müssen. Seither waren die Mitarbeiter an den drei Standorten Königstor, Neue Mühle sowie Eisenacher Straße verstreut in insgesamt elf Gebäuden untergebracht. Das neue Bürohaus soll nun die Gemeinschaft der NSG-Beschäftigten stärken und stützen, sagte Stadtwerke-Vorstandschef Andreas Helbig während der Einweihungsfeier. Das neue Haus gewährleiste kurze Wege und damit auch eine bessere Zusammenarbeit.

Der Neubau sei das bisher größte Bürogebäude, das die Unternehmensgruppe Goldbeck in Kassel errichten durfte, sagte der Leiter der Kasseler Niederlassung, Richard Schneider. Die auf die Errichtung und den Betrieb von gewerblichen und kommunalen Hochbauten spezialisierte Baufirma ist seit 16 Jahren in Kassel vertreten, hat hier 50 Mitarbeiter und bereits 180 Objekte gebaut – darunter auch die neue Sporthalle des Wilhelmsgymnasiums. „Eine Multifunktionarena können wir, auch hier in Kassel“, sagte Schneider an die Adresse von Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) gerichtet, der ebenfalls zur Einweihung gekommen war.

Das neue, viergeschossige Haus beherbergt auf einer Fläche von insgesamt 7000 Quadratmetern rund 100 Büros sowie die zentrale Netzleitstelle für die Strom-, Gas- sowie Wasserversorgung.

Der Neubau sei für die Stadtwerke der Einstieg in die Neugestaltung des Betriebsgeländes an der Eisenacher Straße, sagte Helbig. Zwei Drittel der Altbauten aus den Jahren 1950 bis 1970 würden in den kommenden Jahren nach und nach abgerissen. 2016 sei der Bau einer neuen Werkstatthalle auf dem Betriebshof-Areal geplant.

Von Jörg Steinbach

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