"Jugend forscht": Vier Landessieger aus Kassel

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Erfolgreich: Johannes Korff, Phillip Lehmann, Christioh Maier (von links) kamen beim Landeswettbewerb Jugend forscht auf Platz 1.

Kassel. Seit 2004 nehmen Teams des Schülerforschungszentrums Nordhessen (SFN) sehr erfolgreich am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ teil. Insgesamt waren es über 64, die es so weit geschafft haben.

Zuverlässig holen sie Preise. Auch dieses Jahr wurden drei Landessiege errungen, ein Preis für die beste Arbeit, zwei zweite Plätze, zwei dritte und drei Sonderpreise. Das ist ein Drittel aller Platzierungen.

Die erfolgreichen Teams: 

• Im Fachgebiet ArbeitsweltkamAaron Schlitt (15), Albert-Schweitzer-Schule, mit seinem Projekt „Simple-Key – einfach, sicher und redundant verschlüsseln“ aufPlatz 2. Aaron zeigt wie man Mails abhörsicher macht. Er erhielt den Sonderpreis „Jugend-Unternimmt-Summer-School“.

Qualifiziert: Landessieger Jannik Meyer bekam außerdem ein Forscherpraktikum im Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik.

Auf Platz 3 kamenJacob Roelcke(16), Jacob-Grimm-Schule und Lukas Schupp (17), Arnold-Bode-Schule, mit ihrer Arbeit „Grundton- und Obertonhörer – Hörtypanalyse als hilfreicher Wegweiser bei der Wahl von Instrument, Ausbildung und Arbeitsplatz von Musikern?“

• Im FachgebietBiologie sind Leon Kausch (17),Elisabeth-Knipping-Schule und Hannah Kramer(15), Engelsburg-Gymnasium mit „Gewässeruntersuchungen mit dem Wasseranalyseboot – Der Natur ganz nah“ auf den ersten Platz gekommen und damit Landessiegergeworden.

Mit einem entwickelten und gebauten Boot wurde die Regeneration der Wasserqualität der Buga untersucht. Sie qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb und erhielten den Preis des Kultusministersfür die schöpferisch beste Arbeit des Wettbewerbs. Bei diesem Preis kam Fee Chin(19),Herderschule, auf Platz 3. Sie arbeitete über „Die musikalische Ästhetik des Goldenen Schnitts“.

• Im Fachgebiet Physik errang die Arbeit „Die Wasserbrücke im freien Fall“ von Christoph Maier und Philipp Lehmann (beide 17 und Georg-Christoph-Lichtenberg-Gymnasium, sowie Johannes Korff (18), Friedrichsgymnasium den Landessieg, Platz 1. Damit haben sie sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Mit „Untersuchungen zur Physik eines makroskopischen Massenspektrometers“ kam Jannik Meyer (15), Engelsburg-Gymnasium, ebenfalls aufPlatz 1 und qualifizierte sich für den Bundeswettbewerb. Er erhielt als Sonderpreis ein Forscherpraktikum im Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik.

Erster Platz für ein gutes Team: Leon Kausch und Hannah Kramer (von links) untersuchten die Wasserqualität der Buga.  

• Fachgebiet Technik: Der „ Marsrover“, ein modular aufgebauter Rover, der autonom in unbekanntem hügeligen Gelände agieren kann, brachte Marcel Krippner (18), und Lukas Klinger(17) beide Max-Eyth-Schule, denzweiten Platz.Den Sonderpreis Informationstechnik haben Hendrik ReisingerundCedrik Pascal Haasbeide 18 und Knipping-Schule, mit Ihrer Arbeit „Zweikreis-Peltier-Kühlsystem zur Leistungssteigerung von Standard- Desktopprozessoren“ bekommen. Sie erhielten außerdem den Sonderpreis Informationstechnik.

Im Gebiet Geo- und Raumwissenschaft errang Justus Güttler (19) Max-Eyth-Schule, mit einer Arbeit über Amphibien und eine unbekannte Art an Ausgrabungen den Landessieg. Er hatte seine Arbeit extern angefertigt.

40 Teams

Die 40 besten Teams aus Hessen hatten sich in der Sporthalle der Firma Merck Darmstadt versammelt, um in sieben Fachgebieten die besten Jungforscher zu küren. Acht Teams waren vom SFN. Ein 9. SFN-Team wird nächste Woche am Landeswettbewerb in Thüringen teilnehmen.

Nach dem Regionalwettbewerb hatten die Teams eine Woche lang Zeit, ihre Arbeiten zu aktualisieren. „Danach konnte weiter geforscht werden, oder man bereitete sich so nebenbei aufs Abitur vor“, sagt SFN-Leiter Klaus-Peter Haupt. Dieses Jahr sei die Zeit zwischen Regional- und Landeswettbewerb sehr kurz gewesen. „Trotzdem gelang es einigen Teams bedeutende neue Erkenntnisse in ihren Projekten zu erlangen.“

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