1. Startseite
  2. Kassel

Jugendliche in Kassel gesucht, Drogen gefunden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Ulrike Pflüger-Scherb

Kommentare

Polizei: Ein Polizei-Fahrzeug, Polizei-Auto mit Blaulicht steht in einer Straße in Göttingen
Die Kasseler Polizei suchte eine vermisste Jugendliche in einer Wohnung. Dort entdeckte sie aber nur Betäubungsmittel. © Thomas Kopietz

Bei der Suche nach einer vermissten Jugendlichen überprüfte eine Streife am Freitagnachmittag eine mögliche Kontaktadresse in einem Mehrfamilienhaus in der Kasseler Friedrich-Wöhler-Straße (Nordstadt). Dabei hätten die Beamten zwar nicht die Vermisste entdeckt, dafür jedoch über ein halbes Kilogramm Betäubungsmittel sowie weitere Utensilien für den Drogenhandel.

Kassel - Aufmerksam geworden waren die Polizisten wegen des eindeutigen Grasgeruchs, der ihnen gegen 15.30 Uhr beim Gespräch mit dem 25-jährigen Bewohner an seiner Wohnungstür entgegenschlug, teilt Polizeisprecherin Ulrike Schaake mit. Hinweise auf den Verbleib der Jugendlichen konnte der Mann nicht geben, habe sich aber nervös verhalten. Dies veranlasste die Polizisten dazu, dem Geruch genauer auf den Grund zu gehen. Bei der Durchsuchung der Wohnung hätten die Beamten neben neun Mobiltelefonen und etlichen Utensilien für den Drogenhandel zunächst nur eine geringe Menge Cannabis gefunden. Die weitere Suche, bei der der 25-Jährige immer unruhiger wurde, habe schließlich zum Fund von mehreren Plastikbeuteln mit rund 550 Gramm Amphetaminen im Gefrierfach des Kühlschranks geführt.

Der 25-Jährige und sein 43-jähriger Mitbewohner, der bei der Durchsuchung nicht zu Hause war, müssen sich nun wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo übernommen.  (use)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion