Kali- und Salz hält Bilanzpressekonferenz

Donnerstag kommt die Prognose für 2017: Kommen bessere Zeiten für K+S?

Kassel. Mit Spannung erwarten Anleger und Analysten bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Frankfurt die Prognose des Kasseler Kali- und Salzproduzenten K+S für das laufende Jahr sowie Aussagen zum Stand der Arbeiten am Legacy-Projekt, der neuen Kali-Mine in Kanada.

Die Zahlen für 2016 sind dabei weitgehend bekannt. Anfang November hatte der MDax-Konzern seine Ebit-Prognose (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf 200 bis 260 Millionen Euro nach unten korrigiert. Das entspricht einem Gewinneinbruch von 67 bis 74 Prozent. 2015 lag das Ebit noch bei 781,6 Mio. Euro.

Gründe für diese fatale Entwicklung sind Produktionsunterbrechungen im Werra-Kalirevier wegen mangelnder Entsorgungsmöglichkeiten für salzhaltiges Abwasser, das bei der Kali-Veredelung anfällt bzw. aus den Abraumhalden sickert. Wie berichtet, waren die erlaubten Versenkmengen stark reduziert worden.

Wenig Freude macht derzeit auch der Aktienkurs. Zwar hat sich der Wert des Titels seit seinem Tiefpunkt Ende September 2016 (15,81 Euro) deutlich erholt. Er dümpelt aber seit Wochen um 23 Euro und notiert damit weit unter dem Stand von 47 Euro Mitte 2015, auf dem Höhepunkt der Übernahme-Pläne des kanadischen Konkurrenten Potash.  

Wir berichten Donnerstag ab 7.15 Uhr auf Kassel Live und hna.de sowie am Freitag in der Print-Ausgabe über das Thema.

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