Besser als von Analysten erwartet

K+S wartet mit hervorragenden Quartalszahlen auf

Der Kasseler Kali- und Salzproduzent hat im ersten Quartal 2015 prächtig verkauft und verdient. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro zu.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging mit einem Plus von 44,1 Prozent auf 317 Millionen Euro regelrecht durch die Decke. Das überraschte selbst Analysten und Branchenkenner, die zwar gute, aber nicht derart hervorragende Zahlen erwartet hatten.

Unterm Strich bleiben dem Dax-Konzern 198 Millionen Euro - 40 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwarten die Kasseler nunmehr ein deutliches Umsatz- undf Ergebniswachstum. Bisher lautete die Prognose "moderates Plus". Grund für die gute Entwicklung sind gestiegene Kalipreise, ein sehr gutes Auftaussalz-Geschäft in Nordamerika, der schwache Dollar, der die Gewinne bei Überseegeschäften treibt, sowie das Sparprogramm "Fit für die Zukunft", das bis Ende 2016 rund 500 Mio. Euro bringen soll. Auch beim Kanada-Projekt Legacy läuft es den Angaben zufolge rund. Das neue Kali-Bergwerk soll wie geplant im Sommer 2016 in Betrieb gehen. Allein in diesem Jahr investiert K+S dort 1,3 Mrd. Euro.

Analysten bescheinigen den Kasselern, die Krise besser gemeistert zu haben, als viele annahmen. Das liegt auch am konsequenten Sparprogramm, das bereits im ersten Jahr 120 Mio. Euro brachte. Bis Ende 2016 soll eine halbe Mrd. Euro gespart werden - in allen Bereichen. Zu einem größereren Stellenabbau soll es aber nicht kommen.

Unterdessen wollten der BUND Kassel und das „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ am heutigen Dienstag ab 8.30 Uhr an einem Infostand vor der Stadthalle über die Auswirkungen der Salzeinträge in Werra und Weser unterrichten.

Über die aktuellen Zahlen, die Aktion vor der Stadthalle und von der Hauptversammlung aktuell heute auf Kassel-Live.

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