Zahlen vorgelegt

Bilanz: K+S kommt gut durch schwieriges Jahr

Kassel. Der Kassler Kali- und Salzproduzent K+S hat sich den niedrigen Kalipreisen zum Trotz im vergangen Jahr wacker geschlagen und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 641 Millionen Euro erzielt.

Das liegt damit nur geringfügig unter dem des Vorjahres, als 655,8 Mio. Euro erwirtschaftet wurden. Unterm Strich bleiben 366,6 Mio. Euro - 16 Prozent weniger als 2013.

Grund für den starken Reingewinnrückgang sind außerordentlich hohe Investitionen in den Gewässerschutz sowie in ein neues Bergwerk in Kanada. Der Umsatz des Dax-Konzerns sank um 3,3 Prozent auf 3,82 Milliarden Euro und lag wie das Ebit am oberen Ende der November-Prognose.

Dass der Ergebnisrückgang nicht noch größer ausgefallen ist, liegt am Sparprogramm "Fit für die Zukunft", das 120 Mio. Euro brachte.

Der Vorstand schlägt eine Dividende von 90 Cent je Aktie vor. Im vergangenen Jahr gab es nur 25 Cent.

Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand einen moderaten Umsatz- und einen deutlichen Ergebnisanstieg. Genaue Zahlen nannte K+S-Chef Norbert Steiner nicht. (jop)

Wir halten Sie auf Kassel-Live über die Neuigkeiten der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt von K+S weiter auf dem Laufenden.

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