Quartalszahlen veröffentlicht

Kasseler K+S-Konzern besser als erwartet

Kassel. Der Kasseler Kali- und Salzproduzent K+S hat trotz eines massiven Preisrutsches beim Kali im ersten Halbjahr mehr verdient als von den meisten Analaysten erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) pendelte sich bei 377 Millionen Euro ein.

Das sind zwar 14 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, Marktbeobachter hatten aber mit einem deutlicheren Einbruch gerechnet. Auch unter Herausrechnung einer Versicherungsleistung von 30 Mio. Euro für Schäden durch das Grubenunglück im Herbst in Unterbreizbach übertraf der Dax-Konzern die Erwartungen. Für das Gesamtjahr rechnet K+S mit einem Ebit von 490 bis 570 Mio. Euro.

Sollte ein Ergebnis im oberen Bereich dieser Bandbreite erzielt werden, wäre auch dies eine positive Überraschung. Wie das Unternehmen mitteilte, beginnt das Anfang des Jahres aufgelegte Sparprogramm "Fit für die Zukunft" zu greifen. Von den für dieses Jahr angestrebten Einsparungen von 150 Mio. Euro seien im ersten Halbjahr bereits 75 Mio. errreicht worden.(jop)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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