Kälte machte Trams und Zügen zu schaffen

Kassel. Vor allem wegen der Kälte hat es am Dienstagvormittag Probleme im Tram- und Zugverkehr in und um Kassel gegeben. Die Folgen waren etliche Verspätungen.

Wegen der Kälte gab es am Dienstagmorgen und -vormittag Verspätungen im Straßenbahn-Verkehr in Kassel und im RegioTram-Netz in Nordhessen. Auch im Zugverkehr gab es Verspätungen.

Ein Hauptproblem lag im Kasseler Hauptbahnhof. Dort hatte die Bahn zwischen 5.30 und 10 Uhr mit einer Weichenstörung zu kämpfen. Dadurch verspäteten sich bis zu 20 Züge der Deutschen Bahn (DB) um jeweils bis zu 15 Minuten. Da die Regiotram ab dem Hauptbahnhof ebenfalls das Schienennetz der DB nutzt, gab es auch bei etlichen Fahrten der Kasseler Verkehrsgesellschaft (NVV) Verspätungen.

Warum es eine Weichenstörung gab, konnte am Dienstag nicht geklärt werden. "Ausschließen kann man die Witterung nicht", sagte eine Bahnsprecherin auf Frage unserer Zeitung. Doch auch andere Ursachen kämen in Frage.

Artikel aktualisiert um 17.45 Uhr.

Ein weiteres Problem, mit dem die Mitarbeiter der KVG am Dienstagmorgen zu kämpfen hatten, waren die Kupplungen der Regiotrams, über die zwei Tram-Züge miteinander verbunden werden. Auf einigen Strecken fahren aus Kapazitätsgründen zwei miteinander verbundene Regiotrams. Durch die Kälte sei es schwieriger, die Züge zu kuppeln. Und auch beim Entkuppeln habe es Probleme gegeben. Gleiche Schwierigkeiten treten bei starker Kälte auch bei Zügen der Bahn auf.

Ein weiteres Problem im Straßenbahnverkehr gab es am Dienstagmorgen in der Kasseler Innenstadt: Eine Regiotram, die Richtung City unterwegs war, war an der Haltestelle Weinberg in Kassel gegen 8.20 Uhr aus technischen Gründen liegengeblieben. Sie musste abgeschleppt werden. So stauten sich dahinter fahrende Straßenbahnen. Gegen 9 Uhr war die Strecke wieder frei.

Gesperrt war am frühen Dienstagnachmittag außerdem der Straßenbahn-Abschnitt zwischen dem Bebelplatz und der Hessenschanze. Dort konnten zwei Straßenbahnen ihre Fahrt ebenfalls wegen der Kälte nicht fortsetzen. Ihre Stromabnehmer, also die Teile, die Bahn und Oberleitung verbinden, waren wegen der niedrigen Temperatur defekt. Busse mussten als Ersatzverkehr eingesetzt werden, bis die Bahnen repariert waren. (abg/dts)

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