Kagida und Gegendemo

Demos in Kassel: 120 auf Kagida- und 300 auf Gegenseite

Kassel. Demonstrationen haben am Montagabend wieder für Verkehrsprobleme in der Kasseler Innenstadt gesorgt. Zur Veranstaltung von Kagida waren 120 und zur Gegendemonstration 300 Teilnehmer gekommen.

Beide Gruppen trafen am Scheidemann-Platz aufeinander. Damit es zwischen den Demonstranten beider Lager ruhig blieb, hatte die Polizei zuvor eine Auto-Kette zwischen den Gruppen gebildet.

Auf der Seite der Gegendemo waren es laut Polizei etwa 300 Teilnehmer. “Wir wollen keinen Rassismus, und deswegen wollen wir kein Kagida in Kassel”, sagte DGB-Vorsitzender Michael Rudolph unter dem Beifall der Gegendemonstranten.

Zur Kagida-Demo waren etwa 120 Teilnehmer gekommen. Kagida-Organisator Michael Viehmann sagte, es werde “den Menschen vorgeschrieben, was sie zu denken haben”. Dafür erntete er Lärm und Pfiffe von der anderen Seite des Platzes.

Vor der Alten Hauptpost an der Friedrich-Ebert-Straße gab es diesmal keine Demonstration. Sicherheitshalber hatte die Polizei dennoch einige Wagen dort hinbeordert. Mehr zu tun hatten die Polizisten am Scheidemann-Platz. Dort startete um 18.50 Uhr der Demonstrationszug der Kagida durch die Innenstadt - unter lauten Missfallensbekundungen der Gegendemonstranten, von denen einige auch an der Strecke des Kagida-Zuges standen.

Doch der Lauf der Kagida-Teilnehmer dauerte nicht allzu lang, um 19.15 Uhr waren sie schon wieder am Scheidemann-Platz. Kurz darauf lösten sich beide Demos auf.

Demos in Kassel: Kagida und Gegner am Scheidemann-Platz

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