Bei Demonstration gegen Rechts

Verdacht des Landfriedensbruchs: Ermittlungen gegen Linke

Kassel. Nach den Ausschreitungen am Rande der Demonstrationen am Montag ermittelt die Polizei gegen sechs Personen aus dem linken Spektrum.

Es besteht der Verdacht des Landfriedensbruchs (Beteiligung an gewalttätigen Ausschreitungen) sowie des Verstoßes gegen das Vermummungsverbot.

Wie berichtet, waren unweit der Veranstaltungen des Bündnis gegen Rechts sowie der Demonstration von Kagida an der Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Karthäuserstraße Anhänger der gegnerischen Gruppen aneinandergeraten. Nach Angaben der Polizei waren 30 bis 40 Personen aufeinanderlosgegangen. Die Einsatzkräfte seien sofort dazwischengegangen, um eine größere Schlägerei zu verhindern, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch. Verletzte gab es nicht.

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Sechs der Beteiligten seien vorläufig festgenommen worden. Die anderen seien geflüchtet. Bei den Festgenommenen im Alter von 19 bis 29 Jahren hat es sich laut Jungnitsch um Anhänger des linken Lagers gehandelt. Drei davon seien als Linksextreme bekannt – zwei stammten aus dem Raum Frankfurt, einer aus Sachsen-Anhalt. Außerdem wurden zwei Kasseler festgenommen, einer davon bereits polizeibekannt, sowie ein weiterer junger Man aus dem Raum Frankfurt.

Die sechs jungen Leute sind nach ihrer Vernehmung am Abend wieder auf freien Fuß gekommen. (rud)

Dritte Kagida-Demo in  Kasseler Innenstadt

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